18 gennaio 2016

Lohengrin (13) - Il dubbio

Scritto da Christian

Dopo Ortruda, anche Federico sfida apertamente Lohengrin, alla presenza sua e del re. L'accusa è quella di aver "profanato e corrotto" il giudizio di Dio con gli "artifici di un incantatore". Insomma, di aver vinto grazie alla stregoneria. E domanda di conoscere la sua identità e la sua provenienza, facendo notare come sia insolito il suo desiderio di celare l'una e l'altra.
Lohengrin però rifiuta ancora di rivelare il proprio nome, persino se glielo chiedesse il Re in persona. L'unica persona alla quale potrebbe rispondere, afferma, è Elsa, alla quale ha però chiesto di non domandarglielo mai. Eppure, è evidente che la stessa Elsa è ora "in selvaggia lotta interiore", come recita il libretto. Le parole di Ortruda prima e di Federico poi hanno cominciato a scuotere la sua "fede purissima". Mentre tutti i presenti si domandano "Quale segreto mai deve l'eroe custodire?", lo stesso cavaliere la incalza: "La potenza del dubbio non ti dà tregua? / Vuoi tu volgermi la domanda?", ma per ora la ragazza resiste ancora, e ribadisce la sua fede incondizionata: "Alto sulla forza di ogni dubbio / s'alzerà il mio amore!". I due entrano in chiesa, pronti per la cerimonia e per il celebre coro nuziale che aprirà il terzo atto.

Le citazioni che riporto qui di seguito mettono in luce il parallelo fra Lohengrin e Wagner stesso in quanto artista, dando un altro significato al contrasto fra "sentimento" (l'amore puro e incondizionato) e "riflessione" (la spiegazione razionale delle cose) che tormenta Elsa in questa scena:

Il bisogno più urgente e naturale di [un] artista è quello di essere accolto e compreso tramite il sentimento; ma il mondo artistico moderno gli rende impossibile trovare la immediatezza e la stabile costanza di sentimento di cui ha bisogno per essere compreso – cosicché egli è costretto ad affidarsi quasi completamente alla spiegazione critica piuttosto che al sentimento. Il rimuginare di Elsa circa il nome e l'origine di Lohengrin, che sfocia nella catastrofe del terzo atto quando ella gli rivolge la domanda fatale, rappresenta sia l'espressione di ciò che per Wagner era la natura distruttiva della riflessione sia l'emergere della tragica dialettica di Elsa – ella deve fare quella domanda perché ama Lohengrin (ed è significativo anche il fatto che [...] ciò avvenga già durante la prima notte di matrimonio).
(Maurizio Tagliabue)
Il giovane Wagner si sente prigioniero di un mondo che odia, oppresso all’idea di dover vivere una pacifica vita borghese dominata dalle convenzioni e dal conformismo. Al temperamento ribelle e dissoluto di Wagner non basta il piccolo mondo affettivo in cui i suoi contemporanei aspirano di vivere: la fuga continua diventa allora la constante della sua esistenza, come scrive nella sua autobiografia: “Mi sentii spinto a chiedere: da dove vieni, perché? E per lungo tempo la mia arte sparì davanti a queste domande”. Il conflitto tra artista e società raggiunge in Wagner uno dei suoi punti culminanti, tant’è che egli si identifica con il personaggio di Lohengrin, spinto dal vano desiderio di essere accettato, in un momento di debolezza della sua vita di uomo e di artista. Nel suo scritto "L’arte e la rivoluzione", il compositore esprime questo malessere: “Il bisogno più urgente e più forte dell’uomo perfetto e artista è di comunicare se stesso - in tutta la pienezza della sua natura - all’intera comunità. E non può arrivare a tanto se non nel dramma”.
(Jacopo Guarneri)

Clicca qui per il testo.

(Der König, Lohengrin und die sächsischen Grafen und Edlen sind in feierlichem Zuge aus dem Palas getreten; durch die Verwirrung im Vordergrunde wird der Zug unterbrochen. Der König und Lohengrin dringen durch die verwirrten Haufen des Vordergrundes lebhaft vor.)

DIE BRABANTER
Heil! Heil dem König!
Heil dem Schützer von Brabant!

DER KÖNIG
Was für ein Streit?

ELSA
(sehr aufgeregt an Lohengrins
Brust stürzend
)
Mein Herr! O mein Gebieter!

LOHENGRIN
Was ist?

DER KÖNIG
Wer wagt es hier, den Kirchengang
zu stören?

DES KÖNIGS GEFOLGE
Welcher Streit, den wir vernahmen?

LOHENGRIN
(Ortrud erblickend)
Was seh ich! Das unsel'ge Weib bei dir?

ELSA
Mein Retter! Schütze mich vor dieser Frau!
Schilt mich, wenn ich dir ungehorsam war!
In Jammer sah ich sie vor dieser Pforte,
aus ihrer Not nahm ich sie bei mir auf: -
Nun sieh, wie furchtbar sie mir lohnt die Güte,
(etwas zurückhaltend)
Sie schilt mich, dass ich dir zu sehr vertrau!

LOHENGRIN
(den Blick fest und bannend auf
Ortrud heftend, welche vor ihm sich
nicht zu regen vermag
)
Du fürchterliches Weib, steh ab von ihr!
Hier wird dir nimmer Sieg! -
(Er wendet sich freundlich zu Elsa)
Sag, Elsa, mir,
vermocht ihr Gift sie in dein Herz zu giessen?

(Elsa birgt ihr Gesicht weinend an seiner Brust)

LOHENGRIN
(sie aufrichtend und nach
dem Münster deutend
)
Komm, lass in Freude dort diese Tränen fliessen!

(Er wendet sich mit Elsa und dem König dem Zuge voran nach dem Münster; alle lassen sich an, wohlgeordnet zu folgen.)

(Friedrich tritt auf der Treppe des Münsters hervor; die Frauen und Edelknaben, als sie ihn erkennen, weichen entsetzt aus seiner Nähe.)

FRIEDRICH
O König! Trugbetörte Fürsten! Haltet ein!

DER KÖNIG
Was will der hier?

DIE MÄNNER
Was will der hier? Verfluchter, weich von dannen!

FRIEDRICH
O hört mich an!

KÖNIG
Zurück! Weiche von dannen!

DIE MÄNNER
Hinweg! Du bist des Todes, Mann!

FRIEDRICH
Hört mich, dem grimmes Unrecht ihr getan!

KÖNIG
Hinweg!

DIE MÄNNER
Hinweg! Weich von dannen!

FRIEDRICH
Gottes Gericht, es ward entehrt, betrogen!
Durch eines Zaubrers List seid ihr belogen!

DIE MÄNNER
Greift den Verruchten!

KÖNIG
Greift den Verruchten!

DIE MÄNNER
Hört! er lästert Gott!
(Sie dringen von allen
Seiten auf ihn ein
)

FRIEDRICH
(mit der fürchterlichsten Anstrengung,
um gehört zu werden, seinen Blick
nur auf Lohengrin geheftet und der
Andringenden nicht achtend
)
Den dort im Glanz ich vor mir sehe,
den klage ich des Zaubers an!
(Die Andringenden schrecken vor Friedrichs,
von höchster Kraft der Verzweiflung
erbebender Stimme zurück und hören
endlich aufmerksam zu
)
Wie Staub vor Gottes Hauch verwehe
die Macht, die er durch List gewann!
Wie schlecht ihr des Gerichtes wahrtet,
das doch die Ehre mir benahm, -
da eine Frag ihr ihm erspartet,
als er zum Gotteskampfe kam!
Die Frage nun sollt ihr nicht wehren,
dass sie ihm jetzt von mir gestellt: -
(in gebieterischer Stellung)
Nach Namen, Stand und Ehren
frag ich ihn laut vor aller Welt!
(Bewegung grosser Betroffenheit unter allen)
Wer ist er, der ans Land geschwommen,
gezogen von einem wilden Schwan?
Wem solche Zaubertiere frommen,
des Reinheit achte ich für Wahn!
Nun soll der Klag er Rede stehn;
vermag er's, so geschah mir recht, -
wo nicht, so sollet ihr ersehn,
um seine Reine steh es schlecht!

(Alle blicken bestürzt und erwartungsvoll auf Lohengrin.)

DER KÖNIG, DIE MÄNNER,
FRAUEN UND KNABEN
Welch harte Klagen! Was wird er ihm entgegnen?

LOHENGRIN
Nicht dir, der so vergass der Ehren,
hab not ich Rede hier zu stehn!
Des Bösen Zweifel darf ich wehren,
vor ihm wird Reine nie vergehn!

FRIEDRICH
Darf ich ihm nicht als würdig gelten,
dich ruf ich, König, hoch geehrt!
Wird er auch dich unadlig schelten,
dass er die Frage dir verwehrt?

LOHENGRIN
Ja, selbst dem König darf ich wehren,
und aller Fürsten höchstem Rat!
Nicht darf sie Zweifels Last beschweren,
sie sahen meine gute Tat!
Nur Eine ist's, der muss ich Antwort geben:
Elsa...

(Lohengrin hält betroffen an, als er, sich zu Elsa wendend, diese mit heftig wogender Brust in wildem innerem Kampfe vor sich hinstarren sieht.)

LOHENGRIN
Elsa! - wie seh ich sie erbeben!
In wildem Brüten muss ich sie gewahren!
Hat sie betört des Hasses Lügenmund?
O Himmel! schirm ihr Herz vor den Gefahren!
Nie werde Zweifel dieser Reinen kund!

FRIEDRICH UND ORTRUD
In wildem Brüten darf ich sie gewahren,
der Zweifel keimt in ihres Herzens Grund!
der mir zur Not in dieses Land gefahren,
er ist besiegt, wird ihm die Frage kund!

DER KÖNIG UND ALLE MÄNNER
Welch ein Geheimnis muss der Held bewahren?
Bringt es ihm Not, so wahr es treu sein Mund!
Wir schirmen ihn, den Edlen, vor Gefahren;
durch seine Tat ward uns sein Adel kund!

ELSA
(der Umgebung entrückt
vor sich hinblickend
)
Was er verbirgt, wohl brächt es ihm Gefahren,
vor aller Welt spräch es hier aus sein Mund;
die er errettet, weh mir Undankbaren,
verriet ich ihn, dass hier es werde kund. -
Wüsst ich sein Los, ich wollt es treu bewahren!
Im Zweifel doch erbebt des Herzens Grund!


DER KÖNIG
Mein Held, entgegne kühn dem Ungetreuen!
Du bist zu hehr, um, was er klagt, zu scheuen!

DIE MÄNNER
(sich an Lohengrin drängend)
Wir stehn zu dir, es soll uns nicht gereuen,
dass wir der Helden Preis in dir erkannt!
Reich uns die Hand! Wir glauben dir in Treuen,
dass hehr dein Nam, wenn er auch nicht genannt!

LOHENGRIN
Euch Helden soll der Glaube nicht gereuen,
werd euch mein Nam und Art auch nie genannt!


(Während Lohengrin, von den Männern, in deren dargereichte Hand er jedem einschlägt, umringt, etwas tiefer im Hintergrund verweilt - drängt sich Friedrich unbeachtet an Elsa, welche bisher vor Unruhe, Verwirrung und Scham noch nicht vermocht hat, auf Lohengrin zu blicken, und so, mit sich kämpfend, noch einsam im Vordergrunde steht.)

FRIEDRICH
(leisa mit leidenschaftlicher
Unterbrechung sich zu Elsa neigend
)
Vertraue mir! Lass dir ein Mittel heissen,
das dir Gewissheit schafft!

ELSA
(erschrocken, doch leise)
Hinweg von mir!

FRIEDRICH
Lass mich das kleinste Glied ihm nur entreissen,
des Fingers Spitze, und ich schwöre dir,
was er dir hehlt, sollst frei du vor dir sehn,
dir treu, soll nie er dir von hinnen gehn!

ELSA
Ha! Nimmermehr!

FRIEDRICH
Ich bin dir nah zur Nacht, -
rufst du, ohn Schaden ist es schnell vollbracht.

LOHENGRIN
(schnell in den Vordergrund tretend)
Elsa, mit wem verkehrst du da?

(Elsa wendet sich mit einem zweifelvoll schmerzlichen Blick von Friedrich ab, und sinkt tief erschüttert zu Lohengrins Füssen.)

LOHENGRIN
(mit fürchterlicher Stimme
zu Friedrich und Ortrud
)
Zurück von ihr, Verfluchte!
Dass nie mein Auge je
euch wieder bei ihr seh!
(Friedrich macht eine Gebärde
der schmerzlichsten Wut
)
Elsa, erhebe dich! - In deiner Hand,
in deiner Treu liegt alles Glückes Pfand!
Lässt nicht des Zweifels Macht dich ruhn?
Willst du die Frage an mich tun?

ELSA
(in heftigster innerer Aufregung
und in schamvoller Verwirrung
)
Mein Retter, der mir Heil gebracht!
Mein Held, in dem ich muss vergehn, -
(mit Bedeutung und Entschluss)
hoch über alles Zweifels Macht
soll meine Liebe stehn.
(Sie sinkt an seine Brust)

(Die Orgel ertönt aus dem Münster; Glockengeläute.)

LOHENGRIN
Heil dir, Elsa! Nun lass vor Gott uns gehn!

DIE MÄNNER
(in begeisterter Rührung)
Seht, er ist von Gott gesandt!

DIE FRAUEN UND KNABEN
Heil! Heil!

(Lohengrin führt Elsa feierlich an den Edlen vorüber zum König. Wo Lohengrin mit Elsa vorbeikommt, machen die Männer ehrerbietig Platz.)

DIE MÄNNER
Heil euch! Heil Elsa von Brabant!
(Von dem König geleitet,
schreiten Lohengrin und Elsa
langsam dem Münster zu
)
Gesegnet sollst du schreiten!
Gott möge dich geleiten!

DIE MÄNNER, FRAUEN UND KNABEN
Heil dir, Tugendreiche!
Heil Elsa von Brabant!

(Als der König mit dem Brautpaare die höchste Stufe erreicht, wendet sich Elsa in grosser Ergriffenheit zu Lohengrin, dieser empfängt sie in seinen Armen. Aus dieser Umarmung blickt sie mit scheuer Besorgnis rechts von der Treppe hinab und gewahrt Ortrud, welche den Arm gegen sie erhebt, als halte sie sich des Sieges gewiss; Elsa wendet erschreckt ihr Gesicht ab. Als Elsa und Lohengrin, wieder vom König geführt, dem Eingange des Münsters weiter zuschreiten, fällt der Vorhang.)

(Il Re, Lohengrin, i Conti e Nobili sassoni sono usciti dal Palazzo in corteo solenne; il corteo viene interrotto dalla ressa sul proscenio. Il Re e Lohengrin avanzano con vivacità facendosi strada tra i gruppi confusi del proscenio.)


I BRABANTINI
Salute! Salute al Re!
Salute al Protettore di Brabante!

IL RE
Quale contrasto?

ELSA
(molto eccitata, gettandosi
tra le braccia di Lohengrin
)
O mio signore, o mio sovrano!

LOHENGRIN
Che c'è?

IL RE
Chi osa qui l'accesso alla chiesa turbare?

IL SEGUITO DEL RE
Quale è mai la lotta, di cui abbiamo inteso?

LOHENGRIN
(scorgendo Ortruda)
Che vedo? La sciagurata donna vicino a te?

ELSA
Mio salvatore! Proteggimi da questa donna!
Rimproverami, se io t'ho disubbidito!
In dolore io la vidi avanti a questa porta,
tocca dalla sua miseria, l'accolsi presso di me:...
Ora vedi, come spaventevolmente mi compensa della mia bontà. / (un poco trattenendosi)
Ella m'accusa di troppo fidare in te!

LOHENGRIN
(tenendo Ortruda ferma e come inchiodata
sotto il suo sguardo, in modo che ella
non osa più muoversi innanzi a lui
)
Esecrabile donna, scóstati dal lei!
Qui non avrai mai vittoria!...
(Si volge affettuosamente ad Elsa)
Dimmi, Elsa,
il suo veleno ha potuto penetrare nel tuo cuore?

(Elsa nasconde il viso sul suo petto, piangendo)

LOHENGRIN
(rialzandola ed accennando alla chiesa)
Vieni, lascia che in letizia colà queste lacrime scorrano!

(Egli si pone, insieme con Elsa e col Re, a capo del corteo, dirigendosi verso la chiesa; tutti si dispongono a seguire ordinatamente.)

(Federico balza sulla gradinata della chiesa; le donne ed i Paggi, nel riconoscerlo, si allontanano da lui con terrore.)

FEDERICO
O Re! O principi ingannati! Fermate!

IL RE
Che vuole qui costui?

GLI UOMINI
Che vuole qui costui? Maledetto, vattene!

FEDERICO
Oh, uditemi!

IL RE
Indietro! Vattene!

GLI UOMINI
Via! Uomo, tu appartieni alla morte!

FEDERICO
Udite me, cui faceste crudele ingiustizia!

IL RE
Via!

GLI UOMINI
Via! Vattene!

FEDERICO
Il giudizio di Dio fu profanato e corrotto!
Dall'artifizio d'un incantatore siete stati tratti in inganno!

GLI UOMINI
Afferrate l'infame!

IL RE
Afferrate l'infame!

GLI UOMINI
Udite, egli bestemmia Iddio!
(Fanno impeto contro di lui
da tutte le parti
)

FEDERICO
(forzando terribilmente la voce per farsi udire, fisso lo sguardo solo su Lohengrin, senza badare agli assalitori)
Colui che radioso io vedo innanzi a me,
d'incantamento io l'accuso!
(Gli assalitori arretrano spaventati
innanzi alla voce di Federico, tremante
per l'estrema forza della disperazione,
ed ascoltano infine attentamente
)
Che davanti al soffio divino si sperda come polvere
il potere che per inganno egli acquistò!
Come male avete tutelato il giudizio,
che pure mi privò dell'onore,...
perché una domanda a lui risparmiaste,
quand'egli venne al giudizio di Dio!
La domanda non vorrete ora impedire,
che a lui da me sia qui rivolta:...
(in atteggiamento imperioso)
Del suo nome, e condizione e onore,
io, ad alta voce, gli domando davanti a tutti!
(movimento generale di grande stupore)
Chi è costui, che per via d'acqua a questa terra,
[è venuto] tratto da un selvaggio cigno?
Colui, cui giovano simili animali incantati,
di lui credo illusoria la purezza!
Ora egli deve rispondere all'accusa;
s'egli lo può, giusto è quel che m'ha colpito;
se no, voi ben comprenderete,
come a mal partito si trovi la sua purezza!

(Tutti guardano a Lohengrin perplessi e pieni d'attesa.)

IL RE, GLI UOMINI,
DONNE E FANCIULLI
Quali dure accuse! Che gli risponderà?

LOHENGRIN
Non di fronte a te, così dimentico dell'onore,
ho io necessità qui di rispondere!
M'è lecito respingere il dubbio del malvagio;
la purezza non si perderà mai di fronte a lui!

FEDERICO
Se non posso valere come degno innanzi a lui,
a te m'appello, o Re altamente onorato!
Oltraggerà anche te quale ignobile,
così da impedire anche a te la domanda?

LOHENGRIN
Sì, anche al Re io la devo impedire,
ed all'alto consesso di tutti i príncipi!
Non è permesso che il peso del dubbio li gravi:
essi hanno ben visto la mia leale impresa!
Una sola persona v'è, cui io debbo rispondere:
Elsa...

(Lohengrin s'arresta sorpreso, poiché, volgendosi verso Elsa, la vede avanti a sé irrigidita ed anelante il petto in selvaggia lotta interiore.)

LOHENGRIN
Elsa!... come la vedo tremare!
In dilaniante sospetto io debbo scorgerla!
La bocca mendace dell'odio l'ha forse sedotta?
O cielo! Proteggi dal pericolo il suo cuore!
Che questa donna pura non conosca mai dubbio!

FEDERICO E ORTRUDA
In dilaniante sospetto m'è concesso di scorgerla,
spunta il germe del dubbio nel fondo del suo cuore;
colui ch'è venuto in questa terra per la mia sciagura
sarà vinto, se gli si rivolgerà la domanda!

IL RE E TUTTI GLI UOMINI
Quale segreto mai deve l'eroe custodire?
se [il palesarlo] gli deve portar sciagura, fedele lo chiuda la sua bocca!
Noi lo proteggeremo, lui nobile, contro il pericolo;
per la sua impresa la sua nobiltà ci fu manifesta.

ELSA
(estranea a ciò che la circonda,
guardando fissa innanzi a sé
)
Se quel ch'egli nasconde, dovesse portarlo in pericolo, / quando davanti a tutti, di sua bocca fosse proclamato; / guai a me sconoscente, ch'egli ha salvato! / Io lo tradirei, se qui fosse svelato...
Se io conoscessi la sua sorte, oh come fedele ne custodirei il segreto!
Ma intanto trema nel dubbio il fondo del mio cuore!

IL RE
Mio eroe, rispondi ardito allo sleale!
Troppo tu sei nobile per temere della sua accusa!

GLI UOMINI
(facendo ressa intorno a Lohengrin)
Noi garantiamo per te, né ce ne pentiremo,
d'avere riconosciuto in te il fiore degli eroi!
Qui la mano! Noi a te lealmente crediamo,
che nobile sia il tuo nome, anche se non palesato.

LOHENGRIN
Né voi eroi, vi pentirete della vostra fede,
se anche il mio nome e la mia schiatta vi sarà palesata!

(Mentre Lohengrin, circondato dagli uomini, a cui stringe le mani che ciascuno gli porge, indugia un poco più lontano nel fondo - Federico s'accosta inosservato ad Elsa, che fino a questo momento, tra l'angoscia, la confusione e la vergogna, non ha ancora potuto volgere lo sguardo a Lohengrin, e così, in contrasto con sé stessa, è rimasta sola sul davanti della scena.)

FEDERICO
(chinandosi su Elsa, a voce bassa,
rotta dalla passione
)
Fidati di me! Lascia ch'io t'insegni un mezzo,
che ti darà la certezza!

ELSA
(spaventata, ma a bassa voce)
Via da me!

FEDERICO
Lascia ch'io gli strappi solo una parte minima del suo corpo, / la punta d'un dito, ed io ti giuro,
che quel ch'egli nasconde, lo vedrai chiaro avanti a te; / e a te fedele, mai non ti fuggirà di qui!

ELSA
Ah! giammai!

FEDERICO
Sarò vicino a te questa notte... / Se appena tu chiami, senza pericolo, tutto è presto compiuto.

LOHENGRIN
(avanzando in fretta verso il proscenio)
Elsa, con chi tratti costà?

(Elsa si ritrae da Federico con uno sguardo pieno di dubbio doloroso, e cade profondamente commossa ai piedi di Lohengrin.)

LOHENGRIN
(con voce terribile
a Federico ed Ortruda
)
Lontani da lei maledetti!
Che mai il mio occhio
vi veda ancora presso di lei!
(Federico fa un gesto
di disperato furore
)
Elsa, alzati!... Nella tua mano,
nella tua fede, è il pegno d'ogni felicità!
La potenza del dubbio non ti dà tregua?
Vuoi tu volgermi la domanda?

ELSA
(in preda alla più violenta commozione
dello spirito, ed in vereconda confusione
)
Mio salvatore, che a me portasti salute!
Mio eroe, in cui tutta io debbo disciogliermi,...
(con solennità e decisione)
alto sulla forza di ogni dubbio
s'alzerà il mio amore!
(S'abbandona sul suo petto)

(L'organo suona dalla chiesa; suono di campane.)

LOHENGRIN
Salute a te, Elsa! Ed ora fa' che andiamo avanti al Signore!

GLI UOMINI
(con commosso entusiasmo)
Vedete, egli è il messo del Signore!

LE DONNE E I FANCIULLI
Salve! Salve!

(Lohengrin conduce solennemente Elsa al Re, passando davanti ai Nobili; via via che passano, gli Uomini fan largo rispettosamente.)

GLI UOMINI
Salute a voi! Salute ad Elsa di Brabante!
(Accompagnati dal Re,
Lohengrin ed Elsa s'avviano
lentamente verso la chiesa
)
Benedetta tu avanzi,
Che Dio t'accompagni!

GLI UOMINI, DONNE E FANCIULLI
Salute a te, virtuosissima!
Salute ad Elsa di Brabante!

(Quando il Re raggiunge il gradino più alto insieme con la coppia dei fidanzati, Elsa si volge con commozione profonda a Lohengrin, che la stringe tra le sue braccia. Nell'atto stesso dell'abbraccio, ella guarda con timida angoscia a destra giù dalla gradinata, e scorge Ortruda che alza il braccio contro di lei, come se si tenesse già certa della vittoria. Elsa spaventata distoglie il capo. Quando Elsa e Lohengrin, nuovamente condotti dal Re, avanzano ancora verso l'ingresso della chiesa, cala la tela.)



dir: Claudio Abbado (1990)
Placido Domingo (Lohengrin), Cheryl Studer (Elsa), Hartmut Welker (Friedrich), Dunja Vejzovic (Ortrud), Robert Lloyd (König Heinrich)


dir: Wolfgang Sawallisch
Jess Thomas (Lohengrin), Ramon Vinay (Friedrich), Anja Silja (Elsa), Astrid Varnay (Ortrud),
Franz Crass (König Heinrich)


"O König! Trugbetörte Fürsten! Haltet ein!"
Bela Perencz (Friedrich)




"Heil! Heil dem König!"
dir: Rudolf Kempe
Jess Thomas (Lohengrin), Gottlob Frick (König),
Dietrich Fischer-Dieskau (Friedrich),
Elisabeth Grummer (Elsa), Christa Ludwig (Ortrud)

"Welch ein Geheimnis muss der Held bewahren?"
dir: Rudolf Kempe
Jess Thomas (Lohengrin), Gottlob Frick (König),
Dietrich Fischer-Dieskau (Friedrich),
Elisabeth Grummer (Elsa), Christa Ludwig (Ortrud)

14 gennaio 2016

Lohengrin (12) - La processione

Scritto da Marisa

Durante la processione che conduce Elsa verso la cattedrale (una delle pagine musicali più mirabili dell'opera di Wagner), Ortruda – contraddicendo il suo precedente atteggiamento di apparente sottomissione, e rivelando la sua vera natura – sfida apertamente la ragazza, ponendosi di fronte a lei davanti alla porta della chiesa. Orgogliosa di conoscere bene il nome e la stirpe del marito, mentre Elsa non può fare lo stesso, comincia a instillare in lei l'angoscia di un possibile abbandono:

Puoi tu nomarlo? Puoi tu dirci
se incontaminata è la sua schiatta, provata la sua nobiltà?
Donde le onde l'hanno portato a te,
quando e verso dove egli nuovamente partirà da te?
Questa scena è altamente drammatica e rivela in pieno l'odio accumulato dalla donna, che finalmente può riversarsi sull'unica persona inerme e vulnerabile. Infatti Ortruda non si rivolgerebbe mai con questi toni ad un uomo, consapevole che in pieno patriarcato agli uomini è opportuno rivolgersi con deferenza (anche se nel suo caso simulata), mentre non ha nessun riguardo verso Elsa che diventa il bersaglio privilegiato, una vera e propria vittima, il capro espiatorio classico quando la violenza deve essere deviata e scaricata su chi si mostra più debole ed indifeso.

Elsa, coraggiosamente (anche se il dubbio sta ormai lavorando già dentro di lei), riconferma la sua fede nel cavaliere (“Così pura e nobile è la sua natura, / così ricco di virtù quell'uomo augusto, / che mai potrà recuperar salute, / chiunque dubiti della sua missione!"). Ma subito dopo, all'arrivo degli uomini, la vediamo chiedere aiuto e protezione (“Mio salvatore! Proteggimi da questa donna! / Rimproverami, se io t'ho disubbidito!”). Si rimette così, ancora una volta, esclusivamente alla protezione del suo campione.

La figura di Ortruda può essere paragonata a quella delle sorelle di Psiche, anch'esse figure d'ombra rispetto alla luminosa e bellissima giovane sorella, che nella favola di Apuleio hanno il compito di instigare Psiche contro il marito sconosciuto inducendola ad infrangere la promessa di non osare conoscerne l'aspetto e l'identità. Esse infatti, dietro l'apparente amore di sorella, covano invidie e gelosie che trovano il loro bersaglio quando la fanciulla sembra ormai felice e il pericolo passato. Psiche non solo non è stata divorata dal mostro a cui si pensava essere stata abbandonata in sacrificio, ma è felice in un mondo paradisiaco, come è felice ora Elsa che, finalmente riabilitata, sta per sposare con tutti gli onori il suo meraviglioso cavaliere-salvatore. Ma, quanto più alto è il livello di felicità, tanto più il pericolo che l'ombra possa agire e distruggerla è reale e mai la coscienza è tanto inerme e vulnerabile come quando si crede al sicuro dentro una felicità ormai raggiunta... (quando mai?). Il momento è dunque propizio, perché quando si è felici si abbassa la guardia!

Oltre che dall'invidia, motore sempre molto potente per distruggere la felicità degli altri, le sorelle di Psiche sono mosse – secondo la profonda e dettagliata interpretazione psicoanalitica di Neumann – da un bisogno inconscio, ma non per questo meno valido, di ostacolare il nuovo sviluppo che la relazione di Psiche con Eros sta determinando al posto del vecchio sistema relazionale in cui, secondo il mondo archetipico della Grande Madre rappresentato da Afrodite, la donna è solo uno strumento per la fecondità. Il piacere femminile, nonostante la grande enfasi data all'amore dalla dea, in realtà non ha niente a che fare con una relazione personale anche psicologica, e quindi non si può legittimamente parlare di vero amore ma solo di sessualità. In realtà, paradossalmente, proprio l'intervento delle sorelle spingerà Psiche ad una ricerca personale e alla scoperta della potenza di un amore diverso dal piacere dei sensi e si avvierà il bisogno di una relazione amorosa reciproca basata sulla “conoscenza” dell'altro e sull'innamoramento che nasce dalla visione e non alla cieca.

Ortruda, a differenza delle sorelle di Psiche, agisce in piena consapevolezza anche rispetto al bisogno di vendicare il vecchio sistema di valori e la religione ormai bandita e repressa, e questa motivazione è forse maggiore anche rispetto alla frustrazione personale di vedere l'innocente Elsa trionfare. Elsa rimane solo uno strumento nelle sue mani, così come lo è Federico, verso cui non prova nessun amore, tant'è vero che non la vedremo provare alcun dolore per la sua morte.

Clicca qui per il testo.

(Ein langer Zug von Frauen in prächtigen Gewändern schreitet langsam aus der Pforte der Kemenate auf den Söller; er wendet sich links auf dem Hauptwege am Palas vorbei und von da wieder nach vorn dem Münster zu, auf dessen Stufen die zuerst Gekommenen sich aufstellen.)

DIE EDLEN UND MANNEN
(während des Aufzugs)
Gesegnet soll sie schreiten,
die lang in Demut litt!
Gott möge sie geleiten,
Gott hüte ihren Schritt! -

(Die Edlen, die unwillkürlich die Gasse wieder vertreten hatten, weichen hier vor den Edelknaben aufs neue zurück, welche dem Zuge, da er bereits vor dem Palas angekommen ist, Bahn machen. Elsa ist, prächtig geschmückt, im Zuge aufgetreten und hier auf der Erhöhung vor dem Palas angelangt; die Gasse ist wieder offen, alle können Elsa sehen, welche eine Zeitlang verweilt.)


DIE EDLEN UND MANNEN
Sie naht, die Engelgleiche,
von keuscher Glut entbrannt!
(Elsa schreitet aus dem Hintergrunde
langsam nach vorn durch die Gasse
der Männer
)
Heil dir, o Tugendreiche!
Heil Elsa von Brabant!

(Hier sind ausser den Edelknaben auch die vordersten Frauen bereits auf der Treppe des Münsters angelangt, wo sie sich aufstellen, um Elsa den Vortritt in die Kirche zu lassen; unter den Frauen, welche ihr noch folgen und den Zug schliessen, geht Ortrud, ebenfalls reich gekleidet; die Frauen, die dieser zunächst gehen, halten sich voll Scheu und wenig verhaltenem Unwillen von ihr entfernt, so dass sie sehr einzeln erscheint: in ihren Mienen drückt sich immer steigender Ingrimm aus. Als Elsa unter dem lauten Zurufe des Volkes eben den Fuss auf die erste Stufe zum Münster setzen will, tritt Ortrud, welche bisher unter den letzten Frauen des Zuges gegangen heftig hervor, schreitet auf Elsa zu, stellt sich auf derselben Stufe ihr entgegen und zwingt sie so, vor ihr wieder zurückzutreten.)

ORTRUD
Zurück, Elsa! Nicht länger will ich dulden,
dass ich gleich einer Magd dir folgen soll!
Den Vortritt sollst du überall mir schulden,
vor mir dich beugen sollst du demutsvoll!

DIE EDELKNABEN UND DIE MÄNNER
Was will das Weib?

ELSA
(heftig erschrocken)
Um Gott! Was muss ich sehn?
Welch jäher Wechsel ist mit dir geschehn?

(Ortrud wird von den Edelknaben nach der Mitte der Bühne zurückgedrängt.)

ORTRUD
Weil eine Stund ich meines Werts vergessen,
glaubst du, ich müsste dir nur kriechend nahn?
Mein Leid zu rächen will ich mich vermessen,
was mir gebührt, das will ich nun empfahn!

(Lebhaftes Staunen und Bewegung aller)

ELSA
Weh, liess ich durch dein Heucheln mich verleiten!
Die diese Nacht sich jammernd zu mir stahl:
wie willst du nun in Hochmut vor mir schreiten, -
du, eines Gottgerichteten Gemahl!

ORTRUD
(mit dem Anschein tiefer
Gekränktheit und stolz
)
Wenn falsch Gericht mir den Gemahl verbannte,
war doch sein Nam im Lande hoch geehrt;
als aller Tugend Preis man ihn nur nannte,
gekannt, gefürchtet war sein tapfres Schwert.
Der deine, sag, wer sollte hier ihn kennen,
vermagst du selbst den Namen nicht zu nennen!

MÄNNER, FRAUEN UND KNABEN
(in grosser Bewegung)
Was sagt sie? Ha, was tut sie kund?
Sie lästert! Wehret ihrem Mund!

ORTRUD
Kannst du ihn nennen, kannst du uns es sagen,
ob sein Geschlecht, sein Adel wohl bewährt?
Woher die Fluten ihn zu dir getragen,
wann und wohin er wieder von dir fährt?
Ha, nein!
(mit grosser Kraft)
Wohl brächte es ihm schlimme Not, -
der kluge Held
(etwas gedehnt)
die Frage drum verbot!

MÄNNER, FRAUEN UND KNABEN
Ha, spricht sie wahr? Welch schwere Klagen! -
Sie schmähet ihn! Darf sie es wagen? -

ELSA
(nach grosser Betroffenheit sich ermannend)
Du Lästerin! Ruchlose Frau!
Hör, ob ich Antwort mir getrau!
(mit grosser Wärme)
So rein und edel ist sein Wesen,
so tugendreich der hehre Mann,
dass nie des Unheils soll genesen,
wer seiner Sendung zweifeln kann!

DIE MÄNNER
Gewiss! Gewiss!

ELSA
Hat nicht durch Gott im Kampf geschlagen
mein teurer Held den Gatten dein?
(zum Volke)
Nun sollt nach Recht ihr alle sagen,
wer kann da nur der Reine sein?

MÄNNER, FRAUEN UND KNABEN
Nur er! nur er! Dein Held allein!

ORTRUD
(Elsa verspottend)
Ha, diese Reine deines Helden,
wie wäre sie so bald getrübt,
müsst er des Zaubers Wesen melden,
durch den hier solche Macht er übt!
Wagst du ihn nicht darum zu fragen,
(sehr bestimmt)
so glauben alle wir mit Recht,
du müsstest selbst in Sorge zagen,
um seine Reine steh es schlecht!

DIE FRAUEN
(Elsa unterstützend)
Helft ihr vor der Verruchten Hass!

(Der Palas wird geöffnet, die vier Heerhornbläser des Königs schreiten heraus und blasen.)

DIE MÄNNER
(dem Hintergrunde zu blickend)
Macht Platz! Macht Platz! Der König naht!

(Un lungo corteo di Donne in abiti sfarzosi esce lentamente dalla parte della Caminata sul balcone; si volge quindi a sinistra sulla principale strada d'accesso davanti al Palazzo, e di là nuovamente avanza verso la chiesa, sui gradini della quale si dispongono le prime arrivate.)

I NOBILI ED I VASSALLI
(durante il corteo)
Avanzi benedetta,
colei che lungamente sofferse in umiltà!
Che Dio l'accompagni,
Che Dio protegga il suo passo!...

(I Nobili, che involontariamente hanno invaso lo spazio riservato al corteo, nuovamente si ritraggono davanti ai Paggi, i quali, poiché il corteo è già arrivato davanti al Palazzo, fan largo. Elsa, magnificamente vestita, è apparsa nel corteo, ed a questo punto ha raggiunto l'altana davanti al Palazzo. La strada d'accesso è nuovamente aperta; tutti possono vedere Elsa, che indugia qualche istante.)

I NOBILI ED I VASSALLI
Ella s'appressa, la simile agli angeli,
accesa d'un casto ardore!
(Da questo momento, ella avanza
lentamente dal fondo sulla strada,
tra gli uomini che fanno ala
)
Salute a te, o virtuosissima!
Salute ad Elsa di Brabante!

(A questo punto, non solo i Paggi, ma anche le Donne che sono in testa al corteo, sono già arrivate sulla gradinata della chiesa, ed ivi fanno ala per lasciare ad Elsa libero accesso in chiesa. Tra le Donne che ancora la seguono e chiudono il corteo, si trova Ortruda anch'essa riccamente vestita. Le Donne che camminano a lei vicine, si tengono discoste da lei, piene d'orrore e di mal dissimulato dispetto. Nei loro visi si esprime uno sdegno sempre crescente. Quando Elsa tra le alte acclamazioni del popolo sta appunto per mettere il piede sul primo gradino verso la chiesa, Ortruda, che fino ad ora ha camminato fra le ultime Donne del corteo, esce impetuosamente, s'avanza verso Elsa, le si pone di contro sullo stesso gradino, e così la costringe nuovamente a ritirarsi davanti a lei.)

ORTRUDA
Indietro Elsa! Non più io voglio soffrire,
che simile ad ancella io ti debba seguire!
Il passo ovunque a me devi cedere,
avanti a me curvarti umilmente tu devi!

I PAGGI E GLI UOMINI
Che vuole questa donna?

ELSA
(fortemente spaventata)
Mio Dio! Che debbo vedere?
Quale mutamento improvviso in te è avvenuto?

(Ortruda viene respinta dai Paggi verso il mezzo della scena.)

ORTRUDA
Perché io fui dimentica un'ora della mia dignità,
credi tu, che solo strisciando io dovrei accostarti?
Osare io voglio la vendetta della mia offesa;
quel che mi spetta, ora io voglio ricevere!

(Grande stupore e commozione di tutti)

ELSA
Ahimè! Dalla tua ipocrisia mi son lasciata sedurre!
La quale stanotte, coi lamenti a me s'insinuò!
Come vuoi tu ora orgogliosamente precedermi,...
tu, la moglie d'un condannato da Dio?

ORTRUDA
(con l'aspetto di persona profondamente
offesa, e superbamente
)
Se un falso giudizio m'ha bandito il consorte,
pure fu il suo nome in questa terra onorato;
fiore di tutte le virtù, così soltanto era chiamato:
conosciuto, temuto fu il suo valoroso brando.
Il tuo, dimmi, chi dovrebbe qui conoscerlo,
se tu stessa non puoi dire il suo nome!

UOMINI, DONNE E FANCIULLI
(in grande commozione)
Che disce mai? Ah! che cosa svela?
Ella insulta? Chiudetele la bocca!

ORTRUDA
Puoi tu nomarlo? Puoi tu dirci / se incontaminata è la sua schiatta, provata la sua nobiltà?
Donde le onde l'hanno portato a te, / quando e verso dove egli nuovamente partirà da te?
Ah, no!
(con gran forza)
Tutto questo a mal partito lo metterebbe,...
e perciò il prudente eroe
(strascicando un poco)
proibì la domanda!

UOMINI, DONNE E FANCIULLI
Ah! Dice ella il vero? Quali gravi accuse!
Ella lo accusa! Gli è permesso d'osarlo?...

ELSA
(rimettendosi dal grave sbalordimento)
Calunniatrice! Scellerata donna,
odi, com'io oso risponderti!
(con gran calore)
Così pura e nobile è la sua natura,
così ricco di virtù quell'uomo augusto,
che mai potrà recuperar salute,
chiunque dubiti della sua missione!

GLI UOMINI
Certo! Certo!

ELSA
Non ha forse, con l'aiuto di Dio, battuto in campo
l'amato mio eroe il tuo consorte?
(al popolo)
Ora voi tutti, secondo giustizia, voi dovete dire,
chi può essere qui il solo puro?

UOMINI, DONNE E FANCIULLI
Egli soltanto! Egli soltanto! Solo il tuo eroe!

ORTRUDA
(schernendo Elsa)
Ah! questa purezza del tuo eroe,
come d'un subito si turberebbe,
dovesse egli palesare la natura della magia,
ond'egli esercita il suo potere!
Se tu non osi di questo interrogarlo,
(molto decisa)
noi tutti di buon diritto crederemo,
che tu stessa tremi dall'apprensione,
che la sua purezza si trovi a mal partito!

LE DONNE
(sorreggendo Elsa)
Soccorretela contro l'odio dell'infame!

(Il Palazzo s'apre, i quattro Trombettieri del Re escono e suonano)

GLI UOMINI
(guardando verso il fondo)
Fate largo! Fate largo! Viene il Re!




dir: Claudio Abbado (1990)
Dunja Vejzovic (Ortrud), Cheryl Studer (Elsa)


Processione di Elsa
(orchestra e coro)

Processione di Elsa
(versione per banda musicale)

11 gennaio 2016

Lohengrin (11) - Federico e i suoi fedeli

Scritto da Christian

La notte è trascorsa, giungono i primi albori. La scena di sposta davanti alla chiesa dove saranno celebrate le nozze di Lohengrin e di Elsa. Federico è lì presente, nascosto. Mentre i trombettieri del re suonano i loro strumenti, i nobili e i vassalli cominciano a radunarsi per accogliere gli sposi. L'araldo del re rende nota a tutti la "scomunica" di Federico di Telramondo, che il re ha bandito dall'impero per aver "slealmente osato il giudizio di Dio". Il suo ducato è ora affidato al misterioso cavaliere del cigno, che pure non intende farsi chiamare Duca ma semplicemente "Protettore di Brabante". Eppure non tutti i nobili brabantini sono a lui favorevoli: quattro di essi, già vassalli di Federico, palesano fra sé la loro scontentezza per il nuovo stato di cose e si dimostrano ancora fedeli al precedente duca, che può così manifestarsi a loro e anticipare la sua intenzione di accusare Lohengrin di "empio sortilegio" (perché questo è ciò che gli ha fatto credere Ortruda: che il cavaliere lo ha battuto non perché era nel giusto, ma solo grazie alle sue arti magiche).

Questo piccolo episodio (i quattro nobili "reazionari" e fedeli a Telramondo torneranno brevemente, ancora al suo fianco, nel terzo atto) è il segnale di un contrasto che nonostante tutto permane fra i brabantini e i sassoni: essi rappresentano le forze che si oppongono, per motivi personali, all'unificazione dei popoli germanici, quell'unificazione cui Wagner anelava negli anni in cui scriveveva l'opera. Eppure questo elemento (l'episodio, di poche battute, viene addirittura tagliato a volte dagli allestimenti teatrali) è spesso trascurato in scena, per esempio uniformando nei costumi e nella posizione sul palco i vassalli del Brabante e quelli al seguito del re Enrico, come se si trattasse di un'unica massa indistinta.

Il contrasto fra il mondo dei sassoni e quello dei brabantini è [...] un fattore drammatico che merita di esser reso il più chiaro possibile allo spettatore. A quanto pare, ciò non è mai stato realizzato prima delle rappresentazioni bayreuthiane del 1894, che in molte cose furono modello all'impressionante allestimento del 1936. Nella prima e nell'ultima scena dell'opera vi dovrebbe essere la più netta differenziazione visiva tra i costumi e le armi dei sassoni e quelli dei brabantini. [...] Che debba esserci una distinzione evidente, e percepibile dallo spettatore nel corso di tutta l'opera, è condizione indispensabile alla vera comprensione della cornice [storica] del dramma. Molti piccoli particolari provano l'importanza che Wagner stesso annetteva a tale questione.
(Ernest Newman)

Clicca qui per il testo.

(Allmählicher Tagesanbruch. Zwei Wächter blasen vom Turm das Morgenlied; von einem entfernteren Turme hört man antworten. Während die Türmer herabsteigen und das Tor erschliessen, treten aus verschiedenen Richtungen der Burg Dienstmannen auf, begrüssen sich, gehen ruhen an ihre Verrichtungen usw. Einige schöpfen am Brunnen in metallenen Gefässen Wasser, klopfen an die Pforte des Palas und werden damit eingelassen. Die Pforte des Palas öffnet sich von neuem, die vier Heerhornbläser des Königs schreiten heraus und blasen den Ruf. Die Heerhornbläser treten in den Palas zurück. Die Dienstmannen haben die Bühne verlassen. Aus dem Burghofe und durch das Turmtor kommen nun immer zahlreicher brabantische Edle und Mannen vor dem Münster zusammen; sie begrüssen sich in heiterer Erregtheit.)

DIE EDLEN UND MANNEN
In Frühn versammelt uns der Ruf,
gar viel verheisset wohl der Tag!
Der hier so hehre Wunder schuf,
manch neue Tat vollbringen mag.

(Der Heerrufer schreitet aus dem Palas auf die Erhöhung, vor dessen Pforte heraus, die vier Heerhornbläser ihm voran. Der Königsruf wird wiederum geblasen; alle wenden sich in lebhafter Erwartung dem Hintergrunde zu.)

DER HEERRUFER
(auf der Höhe vor
der Pforte des Palas
)
Des Königs Wort und Will tu ich euch kund;
drum achtet wohl, was euch durch mich er sagt! -
In Bann und Acht ist Friedrich Telramund,
weil untreu er den Gotteskampf gewagt; -
Wer sein noch pflegt, wer sich zu ihm gesellt,
nach Reiches Recht derselben Acht verfällt.

DIE MÄNNER
Fluch ihm, dem Ungetreuen,
den Gottes Urteil traf!
Ihn soll der Reine scheuen,
es flieh' ihn Ruh und Schlaf!

(Beim Rufe der Heerhörner sammelt sich das Volk schnell wieder zur Aufmerksamkeit.)

DER HEERRUFER
Und weiter kündet euch der König an,
dass er den fremden, gottgesandten Mann,
den Elsa zum Gemahle sich ersehnt,
mit Land und Krone von Brabant belehnt;
doch will der Held nicht Herzog sein genannt, -
ihr sollt ihn heissen: Schützer von Brabant!

DIE MÄNNER
Hoch der ersehnte Mann!
Heil ihm, den Gott gesandt!
Treu sind wir untertan
dem Schützer von Brabant!

(Neuer Ruf der Heerhornbläser)

DER HEERRUFER
Nun hört, was Er durch mich euch sagen lässt: -
Heut feiert er mit euch sein Hochzeitfest; -
doch morgen sollt ihr kampfgerüstet nahn,
zur Heeresfolg dem König untertan;
er selbst verschmäht der süssen Ruh zu pflegen,
er führt euch an zu hehren Ruhmes Segen!

(Der Heerrufer geht nach einiger Zeit mit den vier Heerhornbläsern in den Palas zurück.)

DIE MÄNNER
(mit Begeisterung)
Zum Streite säumet nicht,
führt euch der Hehre an!
Wer mutig mit ihm ficht,
dem lacht des Ruhmes Bahn!
Von Gott ist er gesandt
zur Grösse von Brabant!

(Während das Volk freudig durcheinander wogt, treten im Vordergrunde vier Edle, Friedrichs sonstige Lehensmannen, zusammen.)

DER ERSTE EDLE
Nun hört, dem Lande will er uns entführen!

DER ZWEITE
Gen einen Feind, der uns noch nie bedroht?

DER DRITTE
Solch kühn Beginnen solle ihm nicht gebühren!

DER VIERTE
Wer wehret ihm, wenn er die Fahrt gebot?

FRIEDRICH
(ist unbemerkt unter sie getreten)
Ich!
(Er enthüllt sein Haupt;
sie fahren entsetzt zurück
)

DIE VIER EDLEN
Ha! Wer bist du? - Friedrich! Seh' ich recht?
Du wagst dich her, zur Beute jedem Knecht?

FRIEDRICH
Gar bald will ich wohl weiter noch mich wagen,
vor euren Augen soll es leuchtend tagen!
Der euch so kühn die Heerfahrt angesagt,
der sei von mir des Gottestrugs beklagt!

DIE VIER EDLEN
War hör' ich? Rasender! Was hast du vor?
Verlorner du, hört dich des Volkes Ohr!

(Sie drängen Friedrich nach dem Münster, wo sie ihn vor dem Blicke des Volkes zu verbergen suchen. - Vier Edelknaben treten aus der Tür der Kemenate auf den Söller, laufen munter den Hauptweg hinab und stellen sich vor dem Palas auf der Höhe auf. Das Volk, das die Knaben gewahrt, drängt sich mehr nach dem Vordergrunde.)

EDELKNABEN
Macht Platz für Elsa, unsre Frau:
Die will in Gott zum Münster gehn.

(Sie schreiten nach vorn, indem sie durch die willig zurückweichenden Edlen eine breite Gasse bis zu den Stufen des Münsters bilden, wo sie dann sich selbst aufstellen. Vier andere Edelknaben treten gemessen und feierlich aus der Tür der Kemenate auf den Söller und stellen sich daselbst auf, um den Zug der Frauen, den sie erwarten, zu geleiten.)

(Lento sorgere del giorno. Due guardiani suonano la diana della torre; si sente rispondere da una torre più lontana. Mentre i guardiani della torre discendono e aprono la porta, entrano dei servitori da diverse parti del castello; si salutano, e se ne vanno tranquillamente per le loro faccende ecc. Alcuni attingono acqua alla fonte in brocche di metallo, battono alla porta del Palazzo, ed in seguito a ciò, vengono introdotti. La porta del palazzo s'apre di nuovo, ed i quattro Trombettieri del Re escono e suonano l'appello. I trombettieri rientrano nel palazzo. I servi hanno abbandonato la scena. Dal cortile del castello ed attraverso la porta della torre, entrano ora Nobili e Vassalli brabantini in numero sempre maggiore, raccogliendosi davanti alla chiesa; essi si salutano con gaiezza commossa.)

NOBILI E VASSALLI
Per tempo ci raccoglie l'appello,
molto in verità promette il nuovo giorno.
Colui che qui sì alti miracoli produsse
può compiere più d'una nuova impresa.

(L'Araldo di guerra esce dal Palazzo, sull'altana davanti al portone, preceduto dai quattro Trombettieri. Si suona nuovamente l'appello reale. Tutti si volgono verso il fondo con viva aspettazione.)

L'ARALDO DI GUERRA
(sull'altana davanti al portone del Palazzo)
Il volere e la parola del Re io vi faccio manifesti;
e perciò ponete bene attenzione a quel ch'egli vi dice per mio mezzo!...
Federico di Telramondo è al bando dell'impero,
perché slealmente egli ha osato il giudizio di Dio:...
chi di lui ancora si cura, chi a lui s'accompagna,
cade secondo il diritto dell'impero sotto lo stesso bando.

GLI UOMINI
Maledizione a lui, lo sleale,
che il giudizio di Dio ha colpito!
Di lui senta orrore l'innocente,
fuggano da lui sonno e riposo!

(All'appello delle trombe, il popolo presto si raccoglie nuovamente in ascolto.)

L'ARALDO DI GUERRA
E inoltre a voi il Re fa manifesto,
che l'eroe straniero inviato da Dio,
cui Elsa desidera per consorte,
egli della terra e della corona investe.
Pure non vuol l'eroe esser chiamato duca,...
voi dovrete chiamarlo Protettore del Brabante!

GLI UOMINI
Viva l'uomo dei nostri voti!
Salute a lui, che Dio ha mandato!
Fedeli sudditi saremo
al Protettore di Brabante!

(Nuovo appello dei Trombettieri)

L'ARALDO DI GUERRA
Ed ora udite quel ch'egli vi fa dire per mio mezzo:...
Egli celebra oggi con voi la festa delle sue nozze;...
ma domani voi vi raccoglierete armati in guerra,
ubbidienti a formare scorta armata al Re;
egli stesso disdegna di darsi al dolce riposo,
e vi conduce a messe alta di gloria!

(Dopo un poco di tempo, l'Araldo di guerra rientra nel Palazzo insieme ai quattro Trombettieri.)

GLI UOMINI
(con entusiasmo)
Non indugiate alla battaglia
l'eroe si mette alla vostra testa!
Chi animosamente con lui combatterà,
a lui la via della gloria sorriderà.
Da Dio egli è mandato
per la grandezza del Brabante!

(Mentre il popolo ondeggia in gaio brulichìo, quattro Nobili, già vassalli di Federico, si raccolgono sul davanti della scena.)

IL PRIMO NOBILE
Udite, lontano dal nostro paese ci vuol trascinare!

IL SECONDO
Contro un nemico, che non ci ha mai minacciato?

IL TERZO
Un così temerario principio non dovrebbe essergli permesso!

IL QUARTO
Chi gli si opporrà, quando comanderà il viaggio?

FEDERICO
(s'è avanzato, senz'esser visto, in mezzo a loro)
Io!
(scopre il capo; essi arretrano inorriditi)

I QUATTRO NOBILI
Ah! Chi sei?... Federico? Vedo io bene?
Tu osi venir qui, preda ad ogni servo?

FEDERICO
Ben presto oserò io ben altro ancora: / come apparirà ai vostri occhi nella piena luce del giorno!
Colui che così ardito comanda, che l'oste si muova,
sarà da me accusato d'empio sortilegio!

I QUATTRO NOBILI
Che odo? Folle, che ti proponi?
Te perduto, se ti ascolta orecchio di popolo!

(Essi spingono Federico verso la chiesa, dove cercano di nasconderlo davanti agli sguardi del popolo. Quattro Paggi escono dalla porta della Caminata sul balcone, corrono gaiamente giù per la via principale d'accesso e si dispongono davanti al Palazzo, sull'altana. Il popolo che ha scorto i ragazzi, fa maggior ressa verso il proscenio.)

PAGGI
Fate largo ad Elsa, la nostra signora:
ella vuole andare in chiesa, al suo Dio!

(Essi s'avanzano, formando attraverso i Nobili che volenterosi fan largo, una larga via d'accesso ai gradini della chiesa, sui quali si dispongono. Quattro altri Paggi escono con contegno e solennità sul balcone, dalla porta della Caminata, e si dispongono colà stesso, per accompagnare il corteo delle Donne, ch'essi attendono.)




dir: Claudio Abbado (1990)
Georg Tichy (Der Heerrufer), Hartmut Welker (Friedrich)


"In Frühn versammelt uns der Ruf"
dir: Rudolf Kempe


"Des Königs Wort und Will tu ich euch kund"
dir: Georg Solti
Dietrich Fischer-Dieskau (Der Heerrufer)

7 gennaio 2016

Lohengrin (10) - Gli dèi pagani

Scritto da Christian

Dopo aver riattivato i propositi di vendetta di Federico, Ortruda si rivolge a Elsa, gettandosi ai suoi piedi, simulando pentimento e invocando il suo perdono. L'ingenua ragazza, credendo alle sue parole, la accoglie sulla propria soglia e le promette di intercedere presso colui che l'indomani diventerà suo sposo, ovvero Lohengrin, affinché conceda la grazia a Federico, che dopo la sconfitta in duello è destinato a essere bandito dal ducato.

Fingendo riconoscenza, Ortruda comincia però a porre il seme del dubbio nella mente di Elsa, ammonendola "a non fidarsi ciecamente della sua fortuna", e a comprendere "quanto è misteriosa la stirpe" del suo cavaliere salvatore. Elsa, sdegnata, risponde magnificando il valore della sua pura fede, che non ha bisogno di conoscere per credere. Evidenti i riferimenti al cristianesimo, cui peraltro Lohengrin – come vedremo – è legato. E proprio al cristianesimo si oppongono gli antichi dei pagani che Ortruda, poco prima, aveva invocato, ovvero Wotan (Odino) e Freia. Il conflitto fra le due religioni, oltre che simbolico, ha anche radici storiche, visto che nel periodo in cui si svolge l'opera erano ancora in molti a considerare il nuovo cristianesimo come un'eresia e a sperare in un ritorno delle vecchie credenze soprannaturali.

O Dei profanati! Aiutate ora la mia vendetta!
Punite l'oltraggio, che qui vi si arreca!
Fortificatemi nel servigio della vostra santa causa!
Annientate la turpe illusione dei rinnegati!
Wotan! Te, forte, io chiamo!
Freia! o Augusta, ascoltami!
Benedite in me l'inganno e l'ipocrisia,
affinché felice sia la mia vendetta!
Da notare che i brani cantati da Ortruda e Federico, le due figure che dominano quasi interamente il secondo atto, sono stati composti da Wagner in tonalità minori, dunque basse, "cupe" e oscure, per meglio contrapporli anche sul piano musicale (oltre che su quello narrativo e psicologico) ai personaggi alti, positivi e "luminosi" di Lohengrin ed Elsa, che invece cantano in tonalità maggiori.

Clicca qui per il testo.

(Elsa, in weissem Gewande, erscheint auf dem Söller; sie tritt an die Brüstung und lehnt den Kopf auf die Hand. - Friedrich und Ortrud ihr gegenüber auf den Stufen des Münsters sitzend.)

ELSA
Euch Lüften, die mein Klagen
so traurig oft erfüllt,
euch muss ich dankend sagen,
wie sich mein Glück enthüllt!
Durch euch kam er gezogen,
ihr lächeltet der Fahrt;
auf wilden Meereswogen
habt ihr ihn treu bewahrt.
Zu trocknen meine Zähren
hab ich euch oft gemüht;
wollt Kühlung nur gewähren
der Wang, in Lieb erglüht!

ORTRUD
Sie ist es!

FRIEDRICH
Elsa!

ORTRUD
Der Stunde soll sie fluchen,
in der sie jetzt mein Blick gewahrt - Hinweg!
Entfern ein kleines dich von hier!

FRIEDRICH
Warum?

ORTRUD
Sie ist für mich, - ihr Held gehöre dir!

(Friedrich entfernt sich und verschwindet im Hintergrunde.)

ORTRUD
(in ihrer bisherigen Stellung verbleibend,
laut, mit klagendem Ausdruck
)
Elsa!

ELSA
(nach einem Schweigen)
Wer ruft? - Wie schauerlich und klagend
ertönt mein Name durch die Nacht?

ORTRUD
Elsa!
Ist meine Stimme dir so fremd?
Willst du die Ärmste ganz verleugnen,
die du ins fernste Elend schickst?

ELSA
Ortrud! - Bist du's? Was machst du hier,
unglücklich Weib?

ORTRUD
..."Unglücklich Weib!" -
Wohl hast du recht mich so zu nennen!
In ferner Einsamkeit des Waldes,
wo still und friedsam ich gelebt, -
was tat ich dir? was tat ich dir?
Freudlos, das Unglück nur beweinend,
das lang belastet meinen Stamm, -
was tat ich dir? was tat ich dir?

ELSA
Um Gott, was klagest du mich an?
War ich es, die dir Leid gebracht?

ORTRUD
Wie könntest du fürwahr mir neiden
das Glück, dass mich zum Weib erwählt
der Mann, den du so gern verschmäht?

ELSA
Allgüt'ger Gott! Was soll mir das?

ORTRUD
Musst ihn unsel'ger Wahn betören,
dich Reine einer Schuld zu zeihn -
von Reu ist nun sein Herz zerrissen,
zu grimmer Buss ist er verdammt.

ELSA
Gerechter Gott!

ORTRUD
Oh, du bist glücklich! -
Nach kurzem, unschuldsüssem Leiden
siehst lächeln du das Leben nur;
von mir darfst selig du dich scheiden,
mich schickst du auf des Todes Spur, -
dass meines Jammers trüber Schein
nie kehr in deine Feste ein!

ELSA
(sehr bewegt)
Wie schlecht ich deine Güte priese,
Allmächt'ger, der mich so beglückt,
wenn ich das Unglück von mir stiesse,
das sich im Staube vor mir bückt!
O nimmer! Ortrud! Harre mein!
Ich selber lass dich zu mir ein!

(Sie eilt in die Kemenate zurück. - Ortrud springt in wilder Begeisterung von den Stufen auf.)

ORTRUD
Entweihte Götter! Helft jetzt meiner Rache!
Bestraft die Schmach, die hier euch angetan!
Stärkt mich im Dienste eurer heil'gen Sache!
Vernichtet der Abtrünn'gen schnöden Wahn!
Wodan! Dich Starken rufe ich!
Freia! Erhabne, höre mich!
Segnet mir Trug und Heuchelei,
dass glücklich meine Rache sei!

ELSA
(noch ausserhalb)
Ortrud, wo bist du?

(Elsa und zwei Mägde mit Lichtern treten aus der unteren Tür der Kemenate auf.)

ORTRUD
(sich demütigend vor Elsa niederwerfend)
Hier, zu deinen Füssen.

ELSA
(bei Ortruds Anblick
erschreckt zurücktretend
)
Hilf Gott! So muss ich dich erblicken,
die ich in Stolz und Pracht nur sah!
Es will das Herze mir ersticken,
seh ich so niedrig dich mir nah!
Steh auf! O, spare mir dein Bitten!
Trugst du mir Hass, verzieh ich dir;
was du schon jetzt durch mich gelitten,
das, bitte ich, verzeih auch mir!

ORTRUD
O habe Dank für so viel Güte!

ELSA
Der morgen nun mein Gatte heisst,
anfleh ich sein liebreich Gemüte,
dass Friedrich auch er Gnad erweist.

ORTRUD
Du fesselst mich in Dankes Banden!

ELSA
(mit immer gesteigerter
heiterer Erregtheit
)
In Früh'n lass mich bereit dich sehn, -
geschmückt mit prächtigen Gewanden
sollst du mit mir zum Münster gehn:
Dort harre ich des Helden mein,
(freudig stolz)
vor Gott sein Eh'gemahl zu sein.

ORTRUD
Wie kann ich solche Huld dir lohnen,
da machtlos ich und elend bin?
Soll ich in Gnaden bei dir wohnen,
stets bleibe ich die Bettlerin!
(immer näher zu Elsa tretend)
Nur eine Kraft ist mir gegeben,
sie raubte mir kein Machtgebot; -
durch sie vielleicht schütz ich dein Leben,
bewahr es vor der Reue Not!

ELSA
(unbefangen und freundlich)
Wie meinst du?

ORTRUD
(heftig)
Wohl, dass ich dich warne,
(sich mässigend)
zu blind nicht deinem Glück zu traun;
dass nicht ein Unheil dich umgarne,
lass mich für dich zur Zukunft schaun.

ELSA
(mit heimlichem Grauen)
Welch Unheil?

ORTRUD
(sehr geheimnisvoll)
Könntest du erfassen,
wie dessen Art so wundersam,
der nie dich möge so verlassen,
wie er durch Zauber zu dir kam!

ELSA
(von Grausen erfasst, wendet sich
unwillig ab; - voll Trauer und Mitleid
wendet sie sich dann wieder zu Ortrud
)
Du Ärmste kannst wohl nie ermessen,
wie zweifellos ein Herze liebt?
Du hast wohl nie das Glück besessen,
das sich uns nur durch Glauben gibt?
(freundlich)
Kehr bei mir ein! Lass mich dich lehren,
wie süss die Wonne reinster Treu!
Lass zu dem Glauben dich bekehren:
Es gibt ein Glück, das ohne Reu!

ORTRUD
(für sich)
Ha! Dieser Stolz, er soll mich lehren,
wie ich bekämpfe ihre Treu!
Gen ihn will ich die Waffen kehren,
durch ihren Hochmut werd ihr Reu!

(Ortrud, von Elsa geleitet, tritt mit heuchlerischem Zögern durch die kleine Pforte ein; die Mägde leuchten voran und schliessen, nachdem alle eingetreten. - Erstes Tagesgrauen.)

FRIEDRICH
(tritt aus dem Hintergrunde vor)
So zieht das Unheil in dies Haus! -
Vollführe, Weib, was deine List ersonnen;
dein Werk zu hemmen fühl ich keine Macht!
Das Unheil hat mit meinem Fall begonnen, -
nun stürzet nach, die mich dahin gebracht!
Nur eines seh ich mahnend vor mir stehn:
Der Räuber meiner Ehre soll vergehn!

(Friedrich, Nachdem er den Ort erspäht, der ihn vor dem Zulaufe des Volkes am günstigsten verbergen könnte, tritt er hinter einen Mauervorsprung des Münsters.)

(Elsa in abito bianco, appare sul balcone; ella s'accosta alla balaustra e appoggia il capo sulle mani. - Federico e Ortruda seggono di fronte a lei sui gradini della chiesa.)

ELSA
A voi arie, che il mio lamento
così tristemente spesso riempì,
a voi debbo con riconoscenza dire,
come la felicità mi si svelò!
Ei vi traversò nella sua venuta,
e voi sorrideste al suo viaggio;
sulle onde selvagge del mare
fedelmente l'avete protetto.
Ad asciugare le mie lagrime,
io v'ho spesso affaticate;
vogliate ora concedere frescura
alla guancia che arde d'amore!

ORTRUDA
È lei!

FEDERICO
Elsa!

ORTRUDA
L'ora ella dovrà maledire,
in cui il mio sguardo ora la scopre!... Via!
Allontánati di qui un istante!

FEDERICO
Perché?

ORTRUDA
Ella è per me... a te appartenga il suo campione!

(Federico si allontana e scompare nel fondo.)

ORTRUDA
(rimanendo nella posizione precedente,
ad alta voce, con espressione lamentosa
)
Elsa!

ELSA
(dopo un certo silenzio)
Chi mi chiama?... Come sinistro e lamentoso
suona il mio nome nella notte?

ORTRUDA
Elsa!
La mia voce t'è così straniera?
Vuoi tu la meschina del tutto rinnegare,
che tu mandi a rovina in lontano paese?

ELSA
Ortruda!... Sei tu? Che fai tu qui,
sciagurata donna?

ORTRUDA
"Sciagurata donna"!...
Bene hai tu diritto di chiamarmi così!
Nella lontana solitudine della foresta,
dove tranquilla e in pace io vivevo...
Che cosa ti ho fatto? Che cosa ti ho fatto?
Senza gioia, piangendo solo la sventura,
che lungamente gravò sulla mia stirpe,...
Che cosa ti ho fatto? Che cosa ti ho fatto?

ELSA
In nome di Dio, perché mi accusi?
Fui io forse, che ti portai dolore?

ORTRUDA
Come potresti davvero invidiarmi
la fortuna, che per donna mi scegliesse
l'uomo, che così volentieri sdegnavi?

ELSA
Onnipotente Iddio! Che vuol dir mai questo?

ORTRUDA
Se sciagurata follia lo indusse,
ad incolparti innocente d'un delitto,...
ora dal pentimento il suo cuore è straziato,
e condannato a crudele penitenza.

ELSA
Giusto Dio!

ORTRUDA
Oh! tu sei felice!...
Dopo un breve soffrire raddolcito dall'innocenza,
non puoi più guardare alla vita, se non sorridendo;
tu puoi, felice, separarti da me,
e mandarmi sulla via della morte...
Che la torbida fiamma del mio dolore
non entri mai nelle tue feste!

ELSA
(molto commossa)
Come male io risponderei alla tua bontà,
Onnipotente, che così mi favoristi,
se la sventura da me io respingessi,
che avanti a me si prosterna nella polvere!
Oh! giammai! Ortruda! Attendimi!
Io stessa ti farò entrar da me!

(Ella s'affretta a rientrare nella Caminata. - Ortruda balza su dai gradini con selvaggia esaltazione.)

ORTRUDA
O Dei profanati! Aiutate ora la mia vendetta!
Punite l'oltraggio, che qui vi si arreca!
Fortificatemi nel servigio della vostra santa causa!
Annientate la turpe illusione dei rinnegati!
Wotan! Te, forte, io chiamo!
Freia! o Augusta, ascoltami!
Benedite in me l'inganno e l'ipocrisia,
affinché felice sia la mia vendetta!

ELSA
(ancora dal di fuori)
Ortruda, dove sei?

(Elsa e due ancelle con fiaccole escono dalla porta inferiore della Caminata.)

ORTRUDA
(gettandosi umilmente ai piedi di Elsa)
Qui ai tuoi piedi.

ELSA
(arretrando spaventata
alla vista di Ortruda
)
Dio mi aiuti! Così debbo io vederti,
te che io vedevo solo nel fasto dell'orgoglio!
Il cuore sembra che mi voglia soffocare,
s'io ti vedo così umiliata vicino a me!
Alzati! Oh! risparmiami il tuo pregare!
Se mi portasti odio, già t'ho perdonata;
e quel che per causa mia tu ora hai già sofferto,
questo stesso, ti prego, perdona anche me!

ORTRUDA
Mercé di tanta bontà!

ELSA
Colui che domani ormai si chiamerà mio sposo,
io pregherò per l'animo suo generoso,
che anche a Federico egli conceda grazia.

ORTRUDA
Tu mi vincoli nei legami della gratitudine!

ELSA
(esaltandosi, con sempre
maggiore gaiezza
)
Fa' che per tempo io ti veda pronta,...
ornata d'abiti sfarzosi;
verrai con me alla chiesa:
colà io attendo il mio eroe,
(con gioioso orgoglio)
per essere sua sposa innanzi a Dio.

ORTRUDA
Come ti posso compensare di tanta grazia,
poiché nulla io posso e miserabile sono?
se io a te per grazia dimorerò vicina,
la mendicante sempre io resterò!
(avvicinandosi sempre più ad Elsa)
Solo una forza a me è concessa,
nessuna forza d'impero a me la potrebbe rapire,...
con essa forse io proteggerò la tua vita,
la guarderò dall'angoscia del pentimento.

ELSA
(ingenuamente ed amichevolmente)
Che intendi dire?

ORTRUDA
(con impeto)
Bene ch'io t'ammonisco,
(moderandosi)
a non fidarti ciecamente della tua fortuna;
affinché la sciagura non t'irretisca,
lascia che io guardi per te nell'avvenire.

ELSA
(con segreto orrore)
Quale sciagura?

ORTRUDA
(con aria di grande mistero)
Potessi tu comprendere
quanto misteriosa è la stirpe di colui,
il quale t'abbia mai così a lasciare,
come a te è venuto, per forza d'incantesimo!

ELSA
(presa dall'orrore, si ritrae suo malgrado;
ma poi, piena di tristezza e di compassione,
si volge nuovamente a Ortruda
)
Potrai tu mai, sciaguratissima, misurare
come il mio cuore ami fuori d'ogni dubbio?
Non hai tu mai provato la felicità,
che solo ci viene dalla fede?
(affettuosamente)
Vieni da me! Lascia ch'io t'insegni
quant'è dolce la gioia d'una purissima fede!
Lascia ch'io ti converta al credere:
c'è una felicità, che non ammette pentimento!

ORTRUDA
(tra sè)
Ah! quest'orgoglio m'insegnerà
come combattere la sua fede!
Contro di lui voglio le mie armi portare;
dalla sua alterigia sgorgherà il suo pentimento!

(Ortruda, guidata da Elsa, entra con ipocrita esitanza per la piccola porta; le ancelle fanno strada illuminando, e, dopo che tutti sono entrati, chiudono. - Primi albori.)

FEDERICO
(s'avanza dal fondo)
Così entra la sciagura in questa casa!... / Compi, o donna, quel che la tua astuzia ha tramato;
nessun potere io mi sento d'impedire la tua opera!
La sciagura è cominciata con la mia caduta...
dietro me precipitante, voi che a questo m'avete condotto! / Un solo ammonimento sta fisso innanzi a me: / perisca il rapitore del mio onore!

(Federico dopo avere adocchiato il luogo che meglio lo può nascondere di fronte al concorso del popolo, si nasconde dietro la sporgenza d'un muro della chiesa.)




dir: Claudio Abbado (1990)
Cheryl Studer (Elsa), Dunja Vejzovic (Ortrud), Hartmut Welker (Friedrich)


dir: Wolfgang Sawallisch
Anja Silja (Elsa), Astrid Varnay (Ortrud),
Ramon Vinay (Friedrich)


"Entweihte Götter! Helft jetzt meiner Rache!"
dir: Rudolf Kempe
Christa Ludwig (Ortrud)


"Entweihte Götter! Helft jetzt meiner Rache!"
dir: James Levine
Leonie Rysanek (Ortrud)


"Wie kann ich solche Huld dir lohnen"
dir: Heinz Wallberg
Christa Ludwig (Ortrud),
Elizabeth Schwarzkopf (Elsa)

2 gennaio 2016

Lohengrin (9) - Ortruda, la vendetta

Scritto da Marisa

Il personaggio di Ortruda è molto importante e complesso, il vero motore di tutta la vicenda e il contraltare di Elsa, la sua parte-ombra speculare e simmetricamente contrapposta. Come Elsa è tutta ingenuità, candore, innocenza e fede, così Ortruda è ambigua, contorta, infida e malvagia. La divisione tra buoni e cattivi raggiunge in questa opera il massimo dell'evidenza e permette perciò meglio di riflettere sulla tendenza insita nell'animo umano di trovare sicurezza nella divisione della realtà, nella netta contrapposizione, credendo che sia possibile, magari mediante un processo o un duello, capire e stabilire una vera separazione tra bene e male, innocenza e colpevolezza.

Ovviamente lo sforzo di conoscere il bene e il male è insito nel fondamento stesso della coscienza umana e della sua evoluzione (il mitico albero del bene e del male piantato al centro del paradiso terrestre), ma questa conoscenza va perseguita dentro se stessi, conoscere cioè le proprie tendenze al bene e al male e non ipocritamente pensare che si è solo portatori di bene mentre il male è sempre dall'altra parte, cioè proiettivamente in quelli che di volta in volta sono i “cattivi” e i nemici. L'eccessiva purezza e persino l'incapacità di concepire il male (leggi: rimozione dell'ombra) porta a consegnarsi proprio nelle mani di chi quelle zone d'ombra le conosce bene e le sa usare, approfittando proprio dell'eccessiva ingenuità di chi “non farebbe male ad una mosca”. È quello che vediamo mirabilmente rappresentato in questa opera.

Ortruda vive totalmente nell'ombra, anche dal punto di vista religioso e culturale, ed è mossa da un risentimento profondo verso tutto il “nuovo” ordinamento perché il suo mondo è stato completamente vinto e sopraffatto, messo al bando e negato. Ultima discendente dagli antichi signori del luogo, è anche l'ultima custode dell'antica religione, quella di Odino (Wotan), ormai soppiantata dal cristianesimo. Ha sposato Federico, reggente del feudo di Brabante, non per amore, ma per poter compiere la sua vendetta da una posizione di potere, servendosi di lui.

La frustrazione e il non riconoscimento generano sempre rabbia e preparano la vendetta. Quando i motivi delle frustrazioni originarie sono troppo lontani o “dimenticati” non scompare però il loro effetto e si può parlare, seguendo la lezione freudiana, di “ritorno del rimosso”, cioè la ricomparsa incontrollata e violenta di quella parte che è stata spinta e ricacciata nell'inconscio perché ritenuta non idonea alla immagine che ci costruiamo e vogliamo dare di noi per vergogna o perché non adeguata ai principi imposti dal Super-io e dalla società. In quanto parte scissa della personalità, diventa in grado di lavorare senza che l'Io se ne accorga, fino ai risultati più disastrosi (siamo mossi da forze più grandi di noi che non conosciamo...). Tanto meno conosciamo i motivi originari della rabbia, tanto più essa tende a scaricarsi alla cieca, spostandosi su chi è più debole o ci capita casualmente a tiro.
Questo avviene sia a livello individuale che collettivo, e lo sforzo di eliminare religioni antiche con l'imposizione e la violenta soppressione ha sempre dato origine a fiumi di sangue e tentativi di ricomparsa dei vecchi riti sotto le modalità più impensate.
Ortruda non ha rimosso e sa benissimo come muoversi per perpetrare la propria vendetta. Agisce con un vantaggio sull'ingenua Elsa, che non osa nemmeno pensare che una donna possa agire autonomamente in un mondo dominato dal maschile.

Abbiamo detto che Ortruda è una creatura dell'ombra e si muove di conseguenza, quasi sempre manovrando alle spalle e facendo il doppio gioco. È stata lei che ha messo in moto la vicenda (ha trasformato il giovane principe in cigno con le sue arti magiche che le derivano dall'antica conoscenza), facendo credere a Federico che Elsa abbia ucciso il fratello per usurparne il trono da godere con un amante, utilizzando abilmente sia il desiderio di potere di Federico che la sua frustrazione per essere stato rifiutato da Elsa come marito.

Ortruda è quindi una donna molto motivata, che ha uno scopo da perseguire e utilizza tutta l'abilità di una mente scaltra che sa di muoversi in un terreno ormai ostile. La vittoria del cristianesimo ha imposto regole e costumi diversi da quelli che lei riconosceva dominanti e cova un rancore profondo. Apparentemente si è adeguata al nuovo regime, ma cerca di ribaltarne i termini. Dietro l'esteriore subordinazione al maschile, che invece Elsa accetta pienamente continuando a rimettersi completamente nelle sue mani, Ortruda manovra abilmente il proprio uomo, che ci appare come il suo burattino, mosso unicamente dalle sue parole, insinuazioni e incoraggiamenti. Non avviene così in fondo nelle culture più dichiaratamente patriarcali dove, dietro il potere maschile, scopriamo che in fondo sono le donne più scaltre ed abili a manovrare tutto per far fare agli uomini quello che in realtà esse vogliono – il famoso potere occulto delle madri, mogli e amanti?

Quando Federico, ormai sconfitto, sembra accettare passivamente la propria rovina, Ortruda abilmente riesce a capovolgere la situazione, convincendolo che il duello è stato perso non per il valore dell'avversario o per grazia divina, ma solo attraverso un trucco e un incantesimo, rimotivandolo quindi alla lotta e al perseguimento dei suoi scopi occulti.

Mi piace ricordare che già Eraclito, il filosofo più acuto e profondo dell'antichità, diceva: "La trama nascosta è più forte di quella manifesta". Duemila e cinquecento anni prima di Freud...

Clicca qui per il testo.

(In der Burg von Antwerpen. In der Mitte des Hintergrundes der Palas [Ritterwohnung], links im Vordergrunde die Kemenate [Frauenwohnung]; rechts im Vordergrunde die Pforte des Münsters; ebenda im Hintergrunde das Turmtor. Es ist Nacht. Die Fenster des Palas sind hell erleuchtet; aus dem Palas hört man jubelnde Musik; Hörner und Posaunen klingen lustig daraus her. Auf den Stufen zur Münsterpforte sitzen Friedrich und Ortrud, beide in düsterer ärmlicher Kleidung. Ortrud, die Arme auf die Knie gestützt, heftet unverwandt ihr Auge auf die leuchtenden Fenster des Palas; Friedrich blickt finster zur Erde. Langes düstres Schweigen.)

FRIEDRICH
(erhebt sich rasch)
Erhebe dich, Genossin meiner Schmach!
Der junge Tag darf hier uns nicht mehr sehn.

ORTRUD
(ohne ihre Stellung zu ändern)
Ich kann nicht fort, hierher bin ich gebannt.
Aus diesem Glanz des Festes unsrer Feinde
lass saugen mich ein furchtbar tödlich Gift,
das unsre Schmach und ihre Freuden ende!

FRIEDRICH
(finster vor Ortrud
hintretend
)
Du fürchterliches Weib, was bannt mich noch
in deine Nähe?
(mit schnell wachsender Heftigkeit)
Warum lass ich dich nicht
allein, und fliehe fort, dahin, dahin,
(schmerzlich)
wo mein Gewissen Ruhe wieder fänd!
(im heftigsten Ausbruch schmerzlicher
Leidenschaft und Wut
)
Durch dich musst ich verlieren
mein Ehr, all meinen Ruhm;
nie soll mich Lob mehr zieren,
Schmach ist mein Heldentum!
Die Acht ist mir gesprochen,
zertrümmert liegt mein Schwert,
mein Wappen ward zerbrochen,
verflucht mein Vaterherd!
Wohin ich nun mich wende,
geflohn, gefemt bin ich,
dass ihn mein Blick nicht schände,
flieht selbst der Räuber mich!
O hätt ich Tod erkoren,
(fast weinend)
da ich so elend bin!
(in höchster Verzweiflung)
Mein Ehr hab ich verloren,
mein Ehr, mein Ehr ist hin!

(Er stürzt, von wütendem Schmerz überwältigt, zu Boden. - Musik aus dem Palas)

ORTRUD
(immer in ihrer ersten Stellung,
während Friedrich sich erhebt
)
Was macht dich in so wilder Klage doch
vergehn?

FRIEDRICH
Dass mir die Waffe selbst geraubt,
(mit einer heftigen Bewegung gegen Ortrud)
mit der ich dich erschlüg!

ORTRUD
(mit ruhigem Horn)
Friedreicher Graf
von Telramund! weshalb misstraust du mir?

FRIEDRICH
Du fragst? War's nicht dein Zeugnis, deine Kunde,
die mich bestrickt, die Reine zu verklagen?
Die du im düstren Wald zu Haus, logst du
mir nicht, von deinem wilden Schlosse aus
die Untat habest du verüben sehn? -
mit eignem Aug, wie Elsa selbst den Bruder
im Weiher dort ertränkt? - Umstricktest du
mein stolzes Herz durch die Weissagung nicht,
bald würde Radbods alter Fürstenstamm
von neuem grünen und herrschen in Brabant?
Bewogst du so mich nicht, von Elsas Hand,
der Reinen, abzustehn und dich zum Weib
zu nehmen, weil du Radbods letzter Spross?

ORTRUD
(leise, doch grimmig)
Ha, wie tödlich du mich kränkst! -
(laut)
Dies alles, ja, ich sagt und zeugt es dir!

FRIEDRICH
(sehr lebhaft)
Und machtest mich, des Name hochgeehrt,
des Leben aller höchsten Tugend Preis,
zu deiner Lüge schändlichem Genossen?

ORTRUD
(trotzig)
Wer log?

FRIEDRICH
Du! - Hat nicht durch sein Gericht
Gott mich dafür geschlagen?

ORTRUD
(mit fürchterlichem Hohne)
Gott?

FRIEDRICH
Entsetzlich!
Wie tönt aus deinem Munde furchtbar der Name!

ORTRUD
Ha, nennst du deine Feigheit Gott?

FRIEDRICH
Ortrud!

ORTRUD
Willst du mir drohn? Mir, einem Weibe, drohn?
O Feiger! Hättest du so grimmig ihm
gedroht, der jetzt dich in das Elend schickt,
wohl hättest Sieg für Schande du erkauft!
(langsam)
Ha, wer ihm zu entgegnen wüsst, der fänd
ihn schwächer als ein Kind!

FRIEDRICH
Je schwächer er,
desto gewalt'ger kämpfte Gottes Kraft!

ORTRUD
Gottes Kraft? Ha, ha!
Gib mir die Macht, und sicher zeig ich dir,
welch schwacher Gott es ist, der ihn beschützt.

FRIEDRICH
(von Schauer ergriffen, mit leiser,
bebender Stimme
)
Du wilde Seherin, wie willst du doch
geheimnisvoll den Geist mir neu berücken!

ORTRUD
(auf den Palas deutend, in dem
das Licht verlöscht ist
)
Die Schwelger streckten sich zur üpp'gen Ruh; -
setz dich zur Seite mir! Die Stund ist da,
wo dir mein Seherauge leuchten soll!
(Während des Folgenden nähert
sich Friedrich, wie unheimlich von
ihr angezogen, Ortrud immer mehr und neigt
sein Ohr aufmerksam zu ihr herab
)
Weisst du, wer dieser Held, den hier
ein Schwan gezogen an das Land?

FRIEDRICH
Nein!

ORTRUD
Was gäbst du doch, es zu erfahren,
wenn ich dir sag: ist er gezwungen,
zu nennen, wie sein Nam und Art,
all seine Macht zu Ende ist,
die mühvoll ihm ein Zauber leiht?

FRIEDRICH
Ha! Dann begriff ich sein Verbot!

ORTRUD
Nun hör! Niemand hier hat Gewalt,
ihm das Geheimnis zu entreissen,
als die, der er so streng verbot,
die Frage je an ihn zu tun.

FRIEDRICH
So gält es, Elsa zu verleiten,
dass sie die Frag ihm nicht erliess?

ORTRUD
Ha, wie begreifst du schnell und wohl!

FRIEDRICH
Doch wie soll das gelingen?

ORTRUD
Hör! -
Vor allem gilt's, von hinnen nicht
zu fliehn; drum schärfe deinen Witz!
Gerechten Argwohn ihr zu wecken,
tritt vor, (sehr bestimmt) klag ihn des Zaubers an,
mit dem er das Gericht getäuscht!

FRIEDRICH
(mit fürchterlich wachsender
innerer Wut
)
Ha! Trug und Zaubers List! -

ORTRUD
Missglückt's,
so bleibt ein Mittel der Gewalt!

FRIEDRICH
Gewalt?

ORTRUD
Umsonst nicht bin ich in
geheimsten Künsten tief erfahren;
drum achte wohl, was ich dir sage!
Jed Wesen, das durch Zauber stark, -
wird ihm des Leibes kleinstes Glied
entrissen nur, muss sich alsbald
ohnmächtig zeigen, wie es ist.

FRIEDRICH
(sehr rasch)
Ha, sprächst du wahr!

ORTRUD
(lebhaft)
O hättest du
im Kampf nur einen Finger ihm,
ja, eines Fingers Glied entschlagen,
der Held - er war in deiner Macht!

FRIEDRICH
(ausser sich)
Entsetzlich! Ha, was lässest du mich hören!
Durch Gott geschlagen wähnt ich mich: -
(mit furchtbarer Bitterkeit)
Nun liess durch Trug sich das Gericht betören,
durch Zaubers List verlor mein Ehre ich!
Doch meine Schande könnt ich rächen,
bezeugen könnt ich meine Treu?
Des Buhlen Trug, ich könnt ihn brechen,
und meine Ehr gewänn ich neu!
O Weib, das in der Nacht ich vor mir seh, -
betrügst du jetzt mich noch, dann weh dir! Weh!

ORTRUD
Ha, wie du rasest! Ruhig und besonnen!
So lehr ich dich der Rache süsse Wonnen!

(Friedrich setzt sich langsam an Ortruds Seite auf die Stufen nieder.)

ORTRUD UND FRIEDRICH
Der Rache Werk sei nun beschworen
aus meines Busens wilder Nacht!
Die ihr in süssem Schlaf verloren,
wisst, dass für euch das Unheil wacht!

(Nel castello di Anversa. In fondo, nel mezzo il "Palazzo" [appartamento dei Cavalieri]; a sinistra, sul proscenio, la "Caminata" [appartamento delle Dame]; a destra, sempre sul proscenio, la porta della chiesa; dalla stessa parte, in fondo, la porta turrita. È notte. Le finestre del Palazzo sono vivamente illuminate; dal Palazzo si sente musica festosa; corni e trombe echeggiano gaiamente dall'interno. Sui gradini che conducono alla porta della chiesa, seggono Federico e Ortruda, ambedue in veste scura e miserabile. Ortruda, le braccia appoggiate sui ginocchi, tiene fissi i suoi occhi sulle finestre illuminate del palazzo. Federico guarda cupamente a terra. Lungo, lugubre silenzio.)

FEDERICO
(si alza in fretta)
Lévati, compagna della mia onta!
Il nuovo giorno non deve più vederci qui.

ORTRUDA
(senza cambiare posizione)
Non posso andarmene: qui io sono avvinta.
Da questo splendore della festa dei nostri nemici
lascia che io mi sugga un veleno terribile, mortale,
che l'onta nostra finisca e le loro gioie!

FEDERICO
(ponendosi avanti ad Ortruda
d'un'aria cupa
)
Donna terribile, che cosa m'incanta ancora
vicino a te?
(con violenza sempre crescente)
Perché io non ti lascio
sola, e non me ne fuggo lontano, lontano,
(con dolore)
dove la mia coscienza trovi pace ancora?
(con violenta esplosione di
dolorosa passione e di rabbia
)
Per te io ho dovuto perdere
il mio onore, ogni mia gloria;
non più la lode dovrà ornarmi mai,
obbrobrio sarà il mio eroismo!
Il bando m'è intimato,
a pezzi giace la mia spada,
infranta fu la mia insegna,
maledetto il focolare dei miei padri!
Dovunque io ora mi volga,
fuggito, condannato io sono!
Affinché non lo contamini il mio sguardo,
lo stesso masnadiero mi fugge.
Oh! mi fosse toccata la morte,
(quasi piangendo)
da poi che così miserabile io sono!
(al colmo della disperazione)
Il mio onore io ho perduto;
il mio onore, il mio onore se n'è andato!

(Cade al suolo sopraffatto dalla furia del dolore. - Musica dal Palazzo)

ORTRUDA
(sempre nella sua primitiva posizione,
mentre Federico si leva
)
Che cos'è mai, che in così selvaggio lamento ti fa
smarrire?

FEDERICO
Che perfino l'arma m'han tolto,
(con gesto violento contro Ortruda)
con la quale io ti potessi uccidere!

ORTRUDA
(con tranquillo sarcasmo)
O pacifico conte
di Telramondo! Perché diffidi di me?

FEDERICO
Mi chiedi? Non fu la tua testimonianza, la tua scienza, / che m'irretì al punto d'accusare l'innocente? / Non dunque, abitando nell'oscura foresta, mentisti / a me, dal tuo selvaggio castello
d'avere visto consumare il delitto?...
Coi propri occhi, come Elsa stessa il fratello
affogò là nello stagno?... Non irretisti
il mio cuore superbo con la predizione,
che presto l'antico reale tronco di Radbod,
nuovamente avrebbe rinverdito e signoreggiato in Brabante? / Non mi persuadesti così, la mano d'Elsa,
dell'innocente, a rifiutare, e te per donna
a togliere, quale ultimo germoglio di Radbod?

ORTRUDA
(sommessa, ma con collera)
Ah! come a morte tu m'offendi!...
(a voce alta)
Tutto questo, sì, io dissi e ti provai!

FEDERICO
(con molta vivacità)
E facesti me, dal nome altamente onorato,
me, dalla vita fiore d'ogni alta virtù,
complice infame della tua menzogna?

ORTRUDA
(con aria di sfida)
Chi mentì?

FEDERICO
Tu!... Non m'ha col tuo giudizio
Dio per questo colpito?

ORTRUDA
(con terribile sarcasmo)
Dio?

FEDERICO
Orrore!
Come terribile suona nella tua bocca quel nome!

ORTRUDA
Ah! tu chiami Dio la tua viltà?

FEDERICO
Ortruda!

ORTRUDA
Vuoi minacciarmi? Minacciare me donna?
O vile! Avessi tu così furiosamente colui
minacciato, che ora alla rovina ti manda,
bene ti saresti conquistato vittoria in luogo dell'onta! / (lentamente) Ah! chi sapesse affrontarlo, lo troverebbe / più debole d'un fanciullo!

FEDERICO
Quant'egli più debole, / tanto più potente combatterebbe la forza del Signore.

ORTRUDA
La forza del Signore? Ah! Ah!
Lascia fare a me, e certo io ti mostrerò
quale debole Dio è colui che lo protegge.

FEDERICO
(preso da un brivido,
con voce sommessa, tremante
)
O veggente selvaggia, come vuoi tu dunque,
col tuo mistero turbarmi nuovamente lo spirito!

ORTRUDA
(accennando al Palazzo,
nel quale la luce si è spenta
)
I crapuloni si sono distesi in molle riposo;...
Mettiti vicino a me! È giunta l'ora,
in cui l'occhio mio veggente deve illuminarti.
(Durante il seguito della scena, Federico,
come attratto da un sinistro influsso,
si avvicina sempre più ad Ortruda e china
il suo orecchio, intento, su di lei
)
Sai tu, chi sia quest'eroe, che qui
un cigno ha condotto a terra?

FEDERICO
No.

ORTRUDA
Che cosa daresti mai per saperlo,
se io ti dicessi: costretto
a palesare e nome e stirpe,
finirà ogni sua potenza,
che un incantesimo gli procura a stento?

FEDERICO
Ah! Ora comprendo il suo divieto!

ORTRUDA
Odimi, dunque! Nessuno ha qui potere,
di strappargli il segreto,
se non colei, cui egli così severamente proibì,
che mai gli volgesse la domanda.

FEDERICO
Si tratterebbe dunque, di indurre Elsa,
a non risparmiargli la domanda?

ORTRUDA
Ah! come bene e presto comprendi!

FEDERICO
Ma come in questo riuscire?

ORTRUDA
Odi!...
Anzitutto occorre, che di qui non
fuggiamo; e perciò aguzza il tuo cervello!
Per destare in lei un giusto sospetto,
avánzati, (molto decisa) accusalo di quella magia,
onde il giudizio egli ha corrotto!

FEDERICO
(con interno furore crescente
in modo spaventevole
)
Ah! inganno e astuzia magica!...

ORTRUDA
Se non riesce,
ancora rimane un mezzo di violenza!

FEDERICO
Di violenza?

ORTRUDA
Non invano io sono nelle
più occulte arti a fondo esperta;
e perciò attento osserva a quel ch'io ti dico!
Ogni essere, che per magia è forte,...
se un minimo membro del corpo a lui
si svelle, subito egli deve
impotente mostrarsi, com'egli è.

FEDERICO
(molto in fretta)
Ah! dicessi tu il vero!

ORTRUDA
(vivamente)
Oh! avessi tu
nella tenzone, soltanto un dito a lui,
sì, la falange d'un dito a lui fatto saltare,
l'eroe... sarebbe stato in tuo potere!

FEDERICO
(fuori di sé)
Orribile! Ah! che mi faresti mai udire!
Colpito da Dio io mi credetti!...
(con spaventevole amarezza)
Dunque la Corte dalla frode s'è lasciata ingannare,
e per una magica astuzia io ho perduto il mio onore!
Pure potrei la mia vergogna vendicare;
potrei la mia lealtà provare?
Del seduttore l'inganno potrei io spezzare,
e riconquistare nuovamente il mio onore?
O donna, che nella notte innanzi a me io vedo,...
se in questo momento m'ingannassi ancora, guai a te! Guai!

ORTRUDA
Ah! come t'infurii! Calma e prudenza!
Ed io t'insegnerò la dolce voluttà della vendetta!

(Federico si siede lentamente sui gradini a fianco di Ortruda.)

ORTRUDA E FEDERICO
L'opera della vendetta sia dunque evocata
dalla selvaggia notte del mio cuore!
O voi perduti in dolce sonno,
sappiate che la sciagura veglia per voi!




dir: Claudio Abbado (1990)
Dunja Vejzovic (Ortrud), Hartmut Welker (Friedrich)


dir: Wolfgang Sawallisch
Astrid Varnay (Ortrud), Ramon Vinay (Friedrich)

"Du wilde Seherin, wie willst du doch"
C. Ludwig (Ortrud), D. Fischer-Dieskau (Friedrich)

22 dicembre 2015

Lohengrin (8) - Il cavaliere sconosciuto

Scritto da Marisa

“Lei non sa chi sono io!”. “Ma lo sai chi è?”.
Espressioni come queste rimandano, a volte con arroganza, altre con ammirazione, al bisogno fondamentale nelle relazioni di riconoscersi e identificarsi attraverso un nome che è anche un rivelatore di status symbol, un indicatore di posizione e scala sociale, oltre che di individualità contrapposta all'anonimato della massa. Per alcuni popoli, come gli Indiani d'America, il nome è talmente importante e intimamente rivelatore della propria natura e identità più autentica che ai bambini viene dato un nome provvisorio in attesa che quello vero sia rivelato durante l'iniziazione adolescenziale da un sogno o una visione, cioè dalla voce dello Spirito, ben più autorevole e “veggente” di quella dei genitori. Così sono nati “Cavallo pazzo”, “Nuvola rossa”, “Toro seduto”, eccetera. Quasi sempre per entrare negli ordini religiosi si cambia nome e se ne assume uno scelto o imposto come nuova identità, una nuova nascita. Conoscere il nome di una persona e poterlo usare, scavalcando il titolo o il cognome, è segno di grande confidenza e familiarità, quando invece non è segno di mancanza di rispetto in condizioni di subalternità (i padroni chiamano la servitù per nome, il viceversa non è possibile). In un mito egizio Iside riesce a conoscere il nome di Ra, il grande dio celeste, e grazie a questo lo depotenzia usando una formula magica, come a dire che conoscere il nome di qualcuno ci dà un certo potere su di lui... “Non nominare il nome di Dio invano” viene intimato da uno dei primi comandamenti, come ad ammonire di non osare prendersi troppa confidenza con la divinità, che deve rimanere avvolta nel mistero mai rivelabile, così come non è permesso in alcune religioni (es. ebraica e islamica) alcuna raffigurazione dell'immagine divina.

Nessuno, nemmeno il re, sembra aver notato la gravità della richiesta dell'anonimato, ed anzi acclamano con gioia ed enfasi il cavaliere sconosciuto, abbagliati dallo splendore e dall'evidente “miracolo” che lo ha portato a loro. Questo “non chiedere”, l'accontentarsi di una apparente evidenza imposta dall'autorità tanto più potente quanto più misteriosa ed elevata, è tipico dei sistemi di potere assoluto basati sul bisogno di mantenere la distanza, e il “segreto” serve a conservare il potere in un'aura mistica di non conoscenza. In un'altra opera di Wagner, il “Parsifal”, ritroveremo il tema del silenzio declinato in modo molto diverso, non sul nome ma sulle conseguenze di non saper distinguere quando e perché mantenere il silenzio o trasgredire in onore della conoscenza e della verità. Ed è proprio sul potere di questo nome segreto che vedremo come Ortruda lavori insidiosamente prima su Federico, poi direttamente su Elsa. Ma perché Lohengrin non vuole che si conosca il suo nome, nemmeno – come vedremo più avanti – da Elsa nell'intimità dell'amore?

In fondo Lohengrin non può fare altrimenti, perché prigioniero anche lui di un modello dualistico di separazione tra spirituale e terreno, sacro e profano, che non prevede una possibile “unione degli opposti” e quindi una vera integrazione. I mondi devono rimanere separati e la conoscenza viene pagata con la perdita definitiva della relazione. In “Amore e Psiche”, invece, la scoperta del nome porta ad un processo di autentica conoscenza di sé attraverso prove di coraggio e di dolore per uscire da uno stato paradisiaco di fusione “inconscia” ad una vera relazione fondata sul rafforzamento delle proprie facoltà e affinamento del carattere, un passaggio da uno stato di piacere basato sui sensi, in cui tutti sono uguali e interscambiabili (“Questa o quella per me pari sono...”) alla vera scoperta dell'amore fondato sull'esperienza individuale della relazione e dell'unicità.

C'è un'altra opera in cui la scoperta del nome è cruciale, la "Turandot", ma la situazione lì è completamente diversa, anzi è proprio l'opposto, e il principe sconosciuto si riconsegna volontariamente al femminile vendicativo e ostile per sanare definitivamente la frattura tra i sessi operata dal patriarcato proprio attraverso il rilancio della sfida del nome. È Calaf stesso infatti che invita Turandot a scoprire il suo nome mettendo ancora a repentaglio la propria testa. Ho parlato diffusamente di questo nei post già pubblicati su "Turandot", a cui perciò rimando.

Anche in una parte del “Don Giovanni” il nome viene celato, ed è nella scena di violenza a Donna Anna. Invano lei tenta di scoprire l'identità dell'assalitore mentre lui ribadisce “Chi son io tu non saprai...”. In fondo, a ben pensarci, anche nell'opera mozartiana la scoperta del nome e dell'identità del “ribaldo” ha una importanza centrale, perché tutto gira intorno allo smascheramento per arrivare alla punizione.

Clicca qui per il testo.

LOHENGRIN
Nun hört! Euch, Volk und Edlen, mach ich kund:
frei aller Schuld ist Elsa von Brabant.
Dass falsch dein Klagen, Graf von Telramund,
durch Gottes Urteil werd es dir bekannt!

BRABANTISCHE EDLE
(erst einige, dann immer mehrere,
heimlich zu Friedrich
)
Steh ab vom Kampf! Wenn du ihn wagst,
zu siegen nimmer du vermagst!
Ist er von höchster Macht geschützt,
sag, was dein tapfres Schwert dir nützt?
Steh ab! Wir mahnen dich in Treu!
Dein harter Unsieg, bittre Reu!

FRIEDRICH
(der bisher unverwandt und forschend
sein Auge auf Lohengrin geheftet,
mit leidenschaftlich schwankendem
und endlich sich entscheidendem,
inneren Kampfe
)
Viel lieber tot als feig!
Welch Zaubern dich auch hergeführt,
Fremdling, der mir so kühn erscheint;
dein stolzes Drohn mich nimmer rührt,
da ich zu lügen nie vermeint.
Den Kampf mit dir drum nehm ich auf,
und hoffe Sieg nach Rechtes Lauf!

LOHENGRIN
Nun, König, ordne unsern Kampf!

(Alles begibt sich in die erste Gerichtsstellung.)

KÖNIG
So tretet vor zu drei für jeden Kämpfer,
und messet wohl den Ring zum Streite ab!

(Drei sächsische Edle treten für Lohengrin, drei brabantische für Friedrich vor; sie messen mit feierlichen Schritten den Kampfplatz aus und stecken ihn, einen vollständigen Ring bildend, durch ihre Speere ab.)

DER HEERRUFER
(in der Mitte des Kampfringes)
Nun höret mich, und achtet wohl:
Den Kampf hier keiner stören soll!
Dem Hage bleibet abgewandt,
denn wer nicht wahrt des Friedens Recht,
der Freie büss es mit der Hand,
mit seinem Haupte büss es der Knecht!

ALLE MÄNNER
Der Freie büss es mit der Hand,
mit seinem Haupte büss es der Knecht!

DER HEERRUFER
(zu Lohengrin und Friedrich)
Hört auch, ihr Streiter vor Gericht!
Gewahrt in Treue Kampfes Pflicht!
Durch bösen Zaubers List und Trug
stört nicht des Urteils Eigenschaft: -
Gott richtet euch nach Recht und Fug,
so trauet ihm, nicht eurer Kraft!

LOHENGRIN UND FRIEDRICH
(zu beiden Seiten ausserhalb
des Kampfkreises stehend
)
Gott richte mich nach Recht und Fug!
So trau ich ihm, nicht meiner Kraft!

DER KÖNIG
(mit grosser Feierlichkeit in die
Mitte vorschreitend
)
Mein Herr und Gott, nun ruf ich dich,
(Alle entblössen das Haupt und lassen
sich zur feierlichsten Andacht an
)
dass du dem Kampf zugegen seist!
Durch Schwertes Sieg ein Urteil sprich,
das Trug und Wahrheit klar erweist!
Des Reinen Arm gib Heldenkraft,
des Falschen Stärke sei erschlafft!
So hilf uns, Gott, zu dieser Frist,
weil unsre Weisheit Einfalt ist!

ELSA UND LOHENGRIN
Du kündest nun dein wahr Gericht,
mein Gott und Herr, drum zag ich nicht!

FRIEDRICH
Ich geh in Treu vor dein Gericht!
Herr Gott, nun verlass mein Ehre nicht!

ORTRUD
Ich baue fest auf seine Kraft,
die, wo er kämpft, ihm Sieg verschafft!

ALLE MÄNNER
Des Reinen Arm gib Heldenkraft,
des Falshen Stärke sei erschlafft:
So künde nun dein wahr Gericht,
du Herr und Gott, nun zögre nicht!

ALLE FRAUEN
Mein Herr und Gott, segne ihn!

(Alle treten unter grosser, feierlicher Aufmerksamkeit an ihre Plätze zurück. Die sechs Kampfzeugen bleiben bei ihren Speeren dem Ringe zunächst, die übrigen Männer stellen sich in geringer Weite um ihn her. Elsa und die Frauen im Vordergrunde unter der Eiche beim König. Auf des Heerrufers Zeichen blasen die Heerhornbläser den Kampfruf: Lohengrin und Friedrich vollenden ihre Waffenrüstung. - Der König zieht sein Schwert aus der Erde und schlägt damit dreimal auf den an der Eiche aufgehängten Schild: Beim ersten Schlage nehmen Lohengrin und Friedrich die Kampfstellung ein; beim zweiten ziehen sie die Schwerter und legen sich aus; beim dritten Schlage beginnen sie den Kampf. Lohengrin greift zuerst an. Nach mehreren ungestümen Gängen streckt Lohengrin mit einem weitausgeholten Streiche seinen Gegner zu Boden. Friedrich versucht sich wieder zu erheben, taumelt einige Schritte zurück und stürzt zu Boden. Mit Friedrichs Fall ziehen die Sachsen und Thüringer ihre Schwerter aus der Erde, die Brabanter nehmen die ihrigen auf. Der König nimmt seinen Schild von der Eiche.)

LOHENGRIN
(das Schwert auf Friedrichs Hals setzend)
Durch Gottes Sieg ist jetzt dein Leben mein:
(von ihm ablassend)
Ich schenk es dir, mögst du der Reu es weihn!

(Alle Männer stossen ihre Schwerter in die Scheiden. Die Kampfzeugen ziehen die Speere aus der Erde. Jubelnd brechen alle Edlen und Männer in den vorherigen Kampfkreis, so dass dieser von der Masse dicht erfüllt wird.)

KÖNIG
(sein Schwert ebenfalls
in die Scheide stossend
)
Sieg! Sieg!

MÄNNER UND FRAUEN
Sieg! Sieg! Sieg!
Heil! dir, Held!

(Der König führt Elsa Lohengrin zu.)

ELSA
O fänd ich Jubelweisen,
deinem Ruhme gleich,
dich würdig zu preisen,
an höchstem Lobe reich!
In dir muss ich vergehen,
vor dir schwind ich dahin,
soll ich mich selig sehen,
nimm alles, was ich bin!
(Sie sinkt an Lohengrins Brust)

LOHENGRIN
(Elsa von seiner Brust erhebend)
Den Sieg hab ich erstritten
durch deine Rein' allein;
nun soll, was du gelitten,
dir reich vergolten sein!

FRIEDRICH
(sich am Boden qualvoll windend)
Weh, mich hat Gott geschlagen,
durch ihn ich sieglos bin!
Am Heil muss ich verzagen,
mein Ruhm und Ehr ist hin!

ORTRUD
(die Friedrichs Fall mit Wut gesehen,
den finsteren Blick unverwandt
auf Lohengrin geheftet
)
Wer ist's, der ihn geschlagen,
vor dem ich machtlos bin?
Sollt ich vor ihm verzagen,
wär all mein Hoffen hin?

DER KÖNIG UND DIE MÄNNER
Ertöne, Siegesweise,
dem Helden laut zum höchsten Preise!
Ruhm deiner Fahrt!
Preis deinem Kommen!
Heil deiner Art,
Schützer der Frommen!
(in wachsender Begeisterung)
Du hast gewahrt
das Recht der Frommen!
Preis deinem Kommen!
Heil deiner Art!
(in höchster Begeisterung)
Dich nur besingen wir,
dir schallen unsre Lieder!
Nie kehrt ein Held gleich dir
zu diesen Landen wieder!

DIE FRAUEN
Wo fänd ich Jubelweisen
seinem Ruhme gleich,
ihn würdig zu preisen,
an höchstem Lobe reich!
Du hast gewahrt
das Recht der Frommen,
Heil deinen Kommen,
Heil deiner Fahrt!

(Junge Männer [Sachsen] erheben Lohengrin auf seinen Schild und [Brabanter] Elsa auf den Schild des Königs, auf welchen zuvor mehrere ihre Mäntel gebreitet haben; so werden beide unter Jauchzen davongetragen. Friedrich sinkt zu Ortruds Füssen ohnmächtig zusammen.)

LOHENGRIN
Ed ora udite! A voi, popolo e nobili, io rendo manifesto:
monda d'ogni colpa è Elsa di Brabante.
Che falsa è la tua accusa, o conte di Telramondo,
per giudizio di Dio, ti sia reso manifesto!

NOBILI BRABANTINI
(prima alcuni, poi sempre più,
segretamente a Federico
)
Astieniti dalla lotta! Se ti ci arrischierai,
non avrai mai potere di vincerla!
S'egli è protetto da un altissimo potere,
dimmi, a che giova la tua valorosa spada?
Astieniti! In fedeltà noi t'ammoniamo!
Sconfitta t'attende, amaro pentimento!

FEDERICO
(che fino a questo momento ha tenuto
l'occhio fisso su Lohengrin, scrutandolo
senza tregua; in preda ad interna lotta,
dapprima appassionatamente incerta,
quindi, alla fine, decisa
)
Molto meglio morto che vile!
Quale sia l'incanto, che qui t'ha portato,
o straniero, che a me così ardito appari,
la tua minaccia superba mai non mi toccherà,
perché mai di mentire io mi son pensato.
E perciò io accetto con te la tenzone,
e spero vittoria, secondo corso di giustizia!

LOHENGRIN
Orsù, o Re, disponi la nostra tenzone!

(Tutti ritornano nella primitiva posizione di Corte di Giustizia.)

IL RE
Uscite dunque fuori, tre, per ciascun campione,
e misurate bene in cerchio il terreno per la tenzone.

(Tre nobili sassoni avanzano per Lohengrin e tre brabantini per Federico; essi misurano con passo solenne il terreno, e formato un cerchio chiuso, ne segnano i limiti, conficcando a terra le loro lance.)

L'ARALDO DI GUERRA
(nel centro del cerchio per la tenzone)
Uditemi ora, e ponete bene attenzione!
Nessuno deve qui turbare la tenzone!
Rimanete fuori dal recinto:
perché chi non rispetterà il diritto cavalleresco,
s'egli è libero, lo sconterà con la perdita della mano;
e, s'egli è servo, col taglio della testa!

TUTTI GLI UOMINI
Il libero lo sconti con la perdita della mano,
e il servo col taglio della testa!

L'ARALDO DI GUERRA
(a Lohengrin ed a Federico)
Voi pure, udite, combattenti davanti alla Giustizia!
Lealmente osservate le leggi della tenzone!
Con astuzia od inganno di malvagio incantamento,
non turbate l'integrità del giudizio:...
Dio vi giudica secondo diritto e giustizia,
a lui dunque v'affidate e non alla vostra forza!

LOHENGRIN E FEDERICO
(dalle due opposte parti, in piedi,
fuori del terreno della tenzone
)
Che Dio mi giudichi secondo diritto e giustizia!
Così com'io a lui m'affido e non alla mia forza!

IL RE
(con grande solennità
avanzando verso il centro
)
Mio Signore e Dio, ora io t'invoco,
(Tutti si scoprono il capo, e si mostrano
compresi in solennissimo raccoglimento
)
che tu sia presente alla tenzone!
Con la vittoria della spada pronunzia un giudizio,
che apertamente dimostri inganno e verità!
Al braccio dell'innocente dà forza d'eroe,
e si allenti la forza al mentitore!
Aiutaci, dunque, o Dio, in questo istante,
perché la nostra saggezza non è che ignoranza!

ELSA E LOHENGRIN
Tu manifesterai ora il tuo vero giudizio,
mio Dio e Signore, e perciò io non temo!

FEDERICO
Lealmente io mi presento al tuo giudizio!
Signore Iddio, non abbandonare il mio onore!

ORTRUDA
Saldamente confido sulla sua forza,
che, dov'egli combatta, gli dà la vittoria.

TUTTI GLI UOMINI
Al braccio dell'innocente dà forza d'eroe,
e si allenti la forza al mentitore:
manifesta, dunque, il tuo vero giudizio,
Signore e Dio, dunque, non indugiare!

TUTTE LE DONNE
Mio Signore e Dio, benedicilo.

(Tutti rientrano ai loro posti, presi da grande e religiosa commozione. I sei Padrini rimangono presso le loro lance a ridosso del cerchio della tenzone; gli altri Uomini si dispongono a breve distanza intorno a quello. Elsa e le Donne sul proscenio, sotto la quercia, presso il Re. Ad un segnale dell'Araldo di guerra, i Trombettieri suonano l'appello alla tenzone; Lohengrin e Federico compiono i loro preparativi d'arme. Il Re estrae dal suolo la spada e batte con essa tre volte sullo scudo appeso alla quercia: al primo colpo, Lohengrin e Federico prendono posizione di combattimento; al secondo, traggono le spade e si mettono in guardia, al terzo, cominciano la tenzone. Dopo vari attacchi impetuosi, Lohengrin d'un colpo ampiamente vibrato stende l'avversario al suolo. Federico tenta di rialzarsi nuovamente, barcolla indietreggiando di qualche passo, e cade al suolo. Con la caduta di Federico, i Sassoni ed i Turingi estraggono le loro spade dalla terra, ed i Brabantini riprendono le loro. Il Re riprende lo scudo dalla quercia.)

LOHENGRIN
(appuntando la spada alla gola di Federico)
Per la vittoria di Dio, ora la tua vita è mia:
(ritraendosi da lui)
io te la dono; possa tu consacrarla al pentimento!

(Tutti gli Uomini ripongono la loro spada nel fodero. I Padrini estraggono le lance dal suolo. Giubilando, tutti i Nobili e gli Uomini invadono il terreno che era riservato alla tenzone, così che esso viene a riempirsi d'una densa folla.)

IL RE
(riponendo anch'egli
la spada nel fodero
)
Vittoria! Vittoria!

UOMINI E DONNE
Vittoria! Vittoria! Vittoria!
Salute a te, o Eroe!

(Il re conduce Elsa a Lohengrin.)

ELSA
O trovassi ritmi di giubilo
pari alla tua gloria;
per celebrare degnamente te,
ricco della più alta lode!
In te io debbo perdermi,
innanzi a te svanire;
perché io possa vedermi felice,
prendimi tutta, qual io mi sono!
(Ella s'abbandona sul petto di Lohengrin)

LOHENGRIN
(sollevando Elsa dal proprio petto)
La vittoria io ho conquistato
soltanto per la tua innocenza;
ora quel che tu hai sofferto,
dev'esserti riccamente compensato!

FEDERICO
(avvolgendosi al suolo fra i tormenti)
Ahimè, Dio m'ha colpito,
per Lui io sono sconfitto!
Della salute io debbo disperare;
son perduti e gloria e onore!

ORTRUDA
(che ha visto con furore la caduta
di Federico, fissa il cupo sguardo
ininterrottamente su Lohengrin
)
Chi è costui che l'ha battuto,
innanzi al quale io sono impotente?
Dovrei innanzi a lui disperare;
sarebbe perduta ogni mia speranza?

IL RE E GLI UOMINI
Risuona, ritmo di vittoria,
alto all'eroe, in lode suprema!
Gloria al tuo viaggio!
Lode alla tua venuta!
Salute alla tua schiatta,
o protettore degli innocenti!
(con crescente esaltazione)
Tu hai protetto
il diritto degli innocenti!
Lode alla tua venuta!
Salute alla tua schatta!
(al massimo dell'esaltazione)
Te solo noi cantiamo,
per te i nostri canti suonano!
Mai tornerà simile a te un eroe
a queste terre ancora!

LE DONNE
Dove trovare ritmi di giubilo,
pari alla sua gloria,
per celebrare degnamente lui,
ricco della più alta lode?
Tu hai protetto
il diritto degli innocenti.
Salute alla tua venuta,
Salute al tuo viaggio!

(Giovani [Sassoni] sollevano Lohengrin sul suo scudo e [Brabantini] sollevano Elsa sullo scudo del Re, sul quale hanno dapprima steso parecchi loro mantelli. Così ambedue vengono portati via in trionfo. Federico cade svenuto ai piedi di Ortruda.)





dir: Claudio Abbado (1990)
Placido Domingo (Lohengrin), Cheryl Studer (Elsa), Robert Lloyd (König Heinrich),
Hartmut Welker (Friedrich), Georg Tichy (Der Heerrufer)


"Nun hört! Euch, Volk und Edlen, mach ich kund"
dir: Rudolf Kempe
Jess Thomas (Lohengrin), Gottlob Frick (König), Dietrich Fischer-Dieskau (Friedrich),
Otto Wiener (Der Heerrufer)


"Durch Gottes Sieg ist jetzt dein Leben mein"
dir: Rudolf Kempe
Jess Thomas (Lohengrin), Gottlob Frick (König), Dietrich Fischer-Dieskau (Friedrich),
Elisabeth Grummer (Elsa)


"Mein Herr und Gott, nun ruf ich dich"
Georg Hann (König)


"Mein Herr und Gott, nun ruf ich dich"
dir: Heinz Tietjen
Josef von Manowarda (König)